Carrell-Tochter fand Vater autistisch

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Rudi Carrells Tochter Annmieke Kesselaar mit der Büste ihres Vaters, der am heutigen Sonntag Geburtstag gefeiert hätte.

Berlin - Die TV-Produzentin Annemieke Kesselaar war mit ihren vor vier Jahren gestorbenen Vater Rudi Carrell nicht immer zufrieden.

“Mein Vater war ein bisschen autistisch“, sagte sie dem “Focus“. Oft sei das Zwischenmenschliche zu kurz gekommen. Um als Kinder Probleme zu besprechen, durfte man bestimmte Momente nicht verpassen, sagte Kesselaar. “Ich nannte sie: Fünf-Minuten-Papa.“

Auf Kritik der Familie an seinem Fernsehschaffen reagierte Carrell laut Kesselaar mit wochenlangem Schweigen. “Eine normale Diskussion über seine Arbeit war nicht möglich“, sagte die Tochter des Showmasters.

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Nach ihrer Ansicht würde Carrell bei den meisten heutigen Fernsehsendungen laut schreien: “Hat es mich denn nicht gegeben? Habt ihr nichts von mir gelernt?“

Am Sonntag wollte sie den Geburtstag ihres Vaters mit einer Flasche des Lieblingsbieres von Rudi Carrell an dessen Grab feiern. Carrell war am 7. Juli 2006 im Alter von 71 Jahren an Lungenkrebs gestorben.

dapd

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