Lebensretter

Auch auf kurzen und langsamen Fahrten immer anschnallen

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Klick für mehr Sicherheit: Der angelegte Gurt im Auto ist laut Dekra nach wie vor Lebensretter Nummer eins. Foto: Christin Klose

Der Gurt im Auto stört manche Fahrer. Doch selbst wer langsam fährt, sollte nicht auf ihn verzichten: Schon bei einer Kollision mit nur wenigen Stundenkilometer besteht Lebensgefahr.

Stuttgart (dpa/tmn) - "Fahr mal los, bis zur nächsten Ecke brauche ich keinen Gurt" - solche Fehleinschätzungen im Auto sind höchst gefährlich. Denn schon bei sehr geringen Geschwindigkeiten ist es nicht mehr möglich, sich im Notfall mit den Händen abzustützen, warnt Dekra-Unfallforscherin Stefanie Ritter.

"Bei einer Kollision mit 14 km/h gegen eine Mauer zum Beispiel entsprechen die Aufprallkräfte bereits dem Achtfachen des Körpergewichts." Der Gurt sei immer noch die wichtigste Maßnahme, um das Risiko einer Verletzung möglichst gering zu halten.

Airbags und Gurtstraffer können ihre optimale Schutzfunktion nur bei angelegten Gurten optimal erfüllen. Für Gurtmuffel ist ein Airbag nicht nur nahezu nutzlos, sondern kann die Gefahr unter Umständen steigern. "Immerhin entfaltet sich der Airbag mit rund 200 km/h", so Ritter.

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