Total War: Three Kingdoms im Test – Werdet Kaiser von China

Lange lange haben wir gewartet, jetzt konnten wir endlich das neue Total War: Three Kingdoms anspielen. Nach den Ausflügen der Reihe in die Fantasywelt von Warhammer und Warhammer II und dem jüngsten Ableger Thrones of Britannia kehrt die Reihe nun wieder- wie bereits in Shogun und Shogun II – nach Asien zurück. Wir als große Fans der Spiele rund um das römische Reich waren gespannt, mal wieder einen historischen Teil zu spielen. Ob Entwickler Creative Assembly es geschafft hat, erfolgreich zu den Wurzeln der Total War-Reihe zurückzukehren oder ob wir hier nur eine Kopie alter Zeiten vor uns haben, erfahrt ihr in unserem Test.

Bewertungen
Pro / Contra
Alles in einer Grafik
Fazit

Story

Hier wird es direkt etwas kompliziert. Denn wer die Total War Spiele schon einmal gespielt hat, kennt die sich durch die Wahl der Fraktion verändernde Handlung gut. Die Grundgeschichte lässt sich jedoch so beschreiben: Die Geschichte von Three Kingdoms beginnt im alten China, etwa hundert Jahre nach Christus. Die Han-Dynastie, die das Kaiserreich China seit über 400 Jahren regiert, zerbricht durch Korruption. Durch die fehlende Führung zerfällt das Reich der Mitte in viele Ländereien und mit ihnen gehen deren Herrscher, genannt Warlords, unter.

Hier richtet sich das Spiel jedoch vor allem nach dem Buch, welches Luo Guanzhong etwa 1000 Jahre nach den Geschehnissen über die drei Reiche geschrieben hat. Die Geschichte von Total War: Three Kingdoms ist also sehr authentisch, jedoch nicht zu einhundert Prozent historisch korrekt.

Viele Wege führen nach Chang’an

Die echten Charaktere aus der Geschichte wurden dabei 1:1 in das Spiel übernommen. Sie wurden zunächst in die Parteien Koalition, Statthalter, Gesetzlose und Gelbe Turbane aufgeteilt. Letztere sind als DLC erhältlich und stellen die aus vorherigen Teilen bekannten Rebellen dar, die im Grunde mit jeder anderen Partei verfeindet sind. In den einzelnen Parteien könnt ihr dann einen aus den insgesamt elf verfügbaren Charakteren auswählen. Diese besitzen verschiedene Schwierigkeitsgrade, Fähigkeiten, Führungsstile und Motivationen. Die Hauptziele der Parteien sind dabei ähnlich, hingegen bringen persönliche Freund- und Feindschaften deutliche Unterschiede zwischen den Charakteren innerhalb einer Partei hervor.

Es kam beim Spielen von Three Kingdoms schon das ein oder andere Mal vor, dass wir bei den asiatischen Namen und Orten die Übersicht verloren. Hier bedarf es etwas Einarbeitungszeit oder Wissen über die Zeit der drei Reiche, damit man sich zurechtfindet. Denn wie bei der Total War-Reihe üblich, sind alle Charaktere, Orte und Schlüsselhandlungen korrekt aus der asiatischen Historie übernommen. Wer sich dabei gerne in die Hintergründe der Warlords einlesen möchte, bemerkt schnell, wie realitätsnah viele Geschehnisse aus der Geschichte Chinas entnommen wurden.

Eines Anführers würdig

Weil man Kaiser aber nicht über Nacht wird, müsst ihr dauerhaft kluge Entscheidungen treffen. Dies geschieht in Three Kingdoms auf der Weltkarte in rundenbasierten Zügen und auf dem Schlachtfeld in Echtzeit. Hier zeichnet sich auch die große Stärke des Spiels ab, die taktische Tiefe. So offenbart sich dem Spieler ein sehr komplexes Gefüge aus Handel, Diplomatie, Kriegstreiberei und Wirtschaft.

Hier zieht der Titel gegenüber seinem Vorgänger auch wieder deutlich an. Zunächst könnt ihr euch beim Erstellen einer Kampagne zwischen den Modi Geschichte und Aufzeichnungen entscheiden. Wo letzterer eher das klassisch-realistische Total War-Feeling versprüht, haben bei Geschichte die Charaktere deutlich mehr Einfluss. Durch Levelaufstiege werden diese stärker, sowohl in ihren Attributen und Fähigkeiten, also auch in dem, was sie in einer Schlacht austeilen und einstecken können. Besonders starke Charaktere mit hohem Level nehmen es im Geschichtsmodus unter Umständen mit einer Truppe von 20-40 Mann auf. Hier erhält das Spiel also fast einen kleinen Rollenspiel-Aspekt. Dieser mindert aber nicht die Komplexität von Three Kingdoms – ganz im Gegenteil.

Optisch hat sich bei Three Kingdoms im Vergleich zu den Vorgängern nicht viel verändert. Fans der Reihe werden sich sofort wohlfühlen, Grafikenthusiasten kommen dagegen nicht so ganz auf ihre Kosten. Wir hätten uns, gerade auf den höchsten Einstellungsstufen, etwas knackigere Texturen gewünscht. Vor allem, wenn man nahe heranzoomt, fallen matschige Texturen bei der Umwelt und den Figuren auf. Ins Auge fällt auch die geringe Varianz der Charakterbilder, vor allem im Menü mit einer Auflistung der Akteure fallen die modularen Einzelteile schnell auf. Ansonsten präsentiert sich das Spiel im gewohnten Look, wirklich enttäuscht wird hier also niemand.

+++++++ Bewertung ++++++++

Bewertung Variante 1 - 4:3 in Text

Weil man Kaiser aber nicht über Nacht wird, müsst ihr dauerhaft kluge Entscheidungen treffen. Dies geschieht in Three Kingdoms auf der Weltkarte in rundenbasierten Zügen und auf dem Schlachtfeld in Echtzeit. Hier zeichnet sich auch die große Stärke des Spiels ab, die taktische Tiefe. So offenbart sich dem Spieler ein sehr komplexes Gefüge aus Handel, Diplomatie, Kriegstreiberei und Wirtschaft. Hier richtet sich das Spiel jedoch vor allem nach dem Buch, welches Luo Guanzhong etwa 1000 Jahre nach den Geschehnissen über die drei Reiche geschrieben hat. Die Geschichte von Total War: Three Kingdoms ist also sehr authentisch, jedoch nicht zu einhundert Prozent historisch korrekt.

Hier zieht der Titel gegenüber seinem Vorgänger auch wieder deutlich an. Zunächst könnt ihr euch beim Erstellen einer Kampagne zwischen den Modi Geschichte und Aufzeichnungen entscheiden. Wo letzterer eher das klassisch-realistische Total War-Feeling versprüht, haben bei Geschichte die Charaktere deutlich mehr Einfluss. Durch Levelaufstiege werden diese stärker, sowohl in ihren Attributen und Fähigkeiten, also auch in dem, was sie in einer Schlacht austeilen und einstecken können. Besonders starke Charaktere mit hohem Level nehmen es im Geschichtsmodus unter Umständen mit einer Truppe von 20-40 Mann auf. Hier erhält das Spiel also fast einen kleinen Rollenspiel-Aspekt. Dieser mindert aber nicht die Komplexität von Three Kingdoms – ganz im Gegenteil.

Die echten Charaktere aus der Geschichte wurden dabei 1:1 in das Spiel übernommen. Sie wurden zunächst in die Parteien Koalition, Statthalter, Gesetzlose und Gelbe Turbane aufgeteilt. Letztere sind als DLC erhältlich und stellen die aus vorherigen Teilen bekannten Rebellen dar, die im Grunde mit jeder anderen Partei verfeindet sind. In den einzelnen Parteien könnt ihr dann einen aus den insgesamt elf verfügbaren Charakteren auswählen. Diese besitzen verschiedene Schwierigkeitsgrade, Fähigkeiten, Führungsstile und Motivationen. Die Hauptziele der Parteien sind dabei ähnlich, hingegen bringen persönliche Freund- und Feindschaften deutliche Unterschiede zwischen den Charakteren innerhalb einer Partei hervor.

Bewertung Variante 2 - 16:9 

++++++++ Pro / Contra-Listen ++++++++

Pro / Con Variante 1 - Tabelle

Pro

Contra

+ Hohe Spieltiefe

- zum Teil schwache Grafikdetails

+ starke Inszenierung der Epoche

- frustrierende Ereignisse in der Kampagne

+ gute Lernkurve

- wenig Diversität bei Charakterbildern

+ Innovative Rätseldynamik

+ Atemberaubende Lichtstimmungen

+ Atmosphärische Inszenierung

+ Linearer Verlauf mit Fokus auf der Story

Pro / Con Variante 2 - Grafiken links 4:3 in Text

Weil man Kaiser aber nicht über Nacht wird, müsst ihr dauerhaft kluge Entscheidungen treffen. Dies geschieht in Three Kingdoms auf der Weltkarte in rundenbasierten Zügen und auf dem Schlachtfeld in Echtzeit. Hier zeichnet sich auch die große Stärke des Spiels ab, die taktische Tiefe. So offenbart sich dem Spieler ein sehr komplexes Gefüge aus Handel, Diplomatie, Kriegstreiberei und Wirtschaft. Hier richtet sich das Spiel jedoch vor allem nach dem Buch, welches Luo Guanzhong etwa 1000 Jahre nach den Geschehnissen über die drei Reiche geschrieben hat. Die Geschichte von Total War: Three Kingdoms ist also sehr authentisch, jedoch nicht zu einhundert Prozent historisch korrekt.

Hier zieht der Titel gegenüber seinem Vorgänger auch wieder deutlich an. Zunächst könnt ihr euch beim Erstellen einer Kampagne zwischen den Modi Geschichte und Aufzeichnungen entscheiden. Wo letzterer eher das klassisch-realistische Total War-Feeling versprüht, haben bei Geschichte die Charaktere deutlich mehr Einfluss. Durch Levelaufstiege werden diese stärker, sowohl in ihren Attributen und Fähigkeiten, also auch in dem, was sie in einer Schlacht austeilen und einstecken können. Besonders starke Charaktere mit hohem Level nehmen es im Geschichtsmodus unter Umständen mit einer Truppe von 20-40 Mann auf. Hier erhält das Spiel also fast einen kleinen Rollenspiel-Aspekt. Dieser mindert aber nicht die Komplexität von Three Kingdoms – ganz im Gegenteil.

Pro / Con Variante 3 - Grafiken zentriert 16:9

Pro / Con Variante 4 - Bullet-Points

PRO

  • Hohe Spieltiefe
  • starke Inszenierung der Epoche
  • gute Lernkurve

CONTRA

  • zum Teil schwache Grafikdetails
  • frustrierende Ereignisse in der Kampagne
  • wenig Diversität bei Charakterbildern

 

++++++++ Alles in einer Grafik  ++++++++

Alexander von Berlin

"Total War: Three Kingdom hat es geschafft, uns in seinen Bann zu ziehen. Die bewährten Mechaniken funktionieren weiterhin super und wurden stimmig erweitert. Wir brauchten zwar etwas Zeit, um uns an das fremde Setting zu gewöhnen, dieses ist uns nach ein paar Stunden Spielzeit aber sehr ans Herz gewachsen. Wirklich große negative Aspekte konnten wir im Spiel nicht finden, nur hier und da hätte das Spiel einen letzten Feinschliff vertragen können."

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