Gruseliges Phänomen

Zahlreiche Bäume von gespenstischen Netzen eingehüllt

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Komplett eingewickelt: Dieser Baum wird von Gespinstmotten belagert. Sie fressen im Schutz ihrer Netze die jungen Triebe der Pflanze.

Ein gruseliges Phänomen ist derzeit in zahlreichen Parks zu sehen. Viele Bäume sind über und über mit weißen Netzen bedeckt. 

Kassel - Grund für die weißen Netze sind diverse Raupen, die die jungen Triebe der Bäume kahlfressen. Betroffen sind oft auch Pappeln, Weißdorn und Weiden, vor allem in Kasseler Parkanlagen oder am dortigen Bugasee. Doch weshalb verwandeln Arten wie die Traubenkirschen-Gespinstmotte die hübschen Bäume vom Wegesrand in gespenstische Gebilde? Die Insekten nutzen die Bäume als Schutz. In ihre Netze eingesponnen werden sie weniger selten zum Opfer von Fressfeinden wie beispielsweise Vögeln.

Doch wer sich versteckt, bekommt natürlich Hunger. Die Raupen futtern im Schutze ihrer Netze alles, was sie finden können, um Energie zu tanken. Man mag es kaum glauben: die Bäume erholen sich relativ schnell vom Fraß der Raupen. Das sagt zumindest Karl-Heinz Jelinek vom Naturschutzbund NABU, der auch Insektenkundler ist.

Wie und wann das gruselige Treiben der Raupen ein Ende hat, erfahren Sie bei den Kollegen von hna.de*

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