Experten schlagen Alarm

Norovirus in tiefgekühlten „Bofrost“-Himbeeren gefunden

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In einer Lebensmittelprobe wurde der hochansteckenden Norovirus entdeckt (Symbolbild).
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München - Das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel, kurz RASFF, warnt vor tiefgekühlten Himbeeren aus Polen.

Die Tiefkühl-Himbeeren sind von Bofrost und haben die Artikelnummer 802. Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 01.06.2019. Laut „Produktwarnung.eu“ wurde eine Rücknahme angekündigt. 

In einer Lebensmittelprobe wurde der hochansteckende Norovirus entdeckt. Die Kontrolleure stufen die Bedrohung als „ernsthaft ein.“

Die Himbeeren sollten in mehreren EU-Mitgliedsländern verkauft werden, wie „Focus Online“ berichtet. Die Frage, ob die Himbeeren bereits in Umlauf geraten sind und tatsächlich in den Tiefkühltruhen der Supermärkte landeten, ließ das RASFF, offen. Derartige Informationen würden für Endverbraucher nicht bereitgestellt werden. Auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel äußerte sich zunächst nicht. 

Der Norovirus ist besonders häufig für unangenehme Magen-Darm-Infekte verantwortlich. Die Übertragung des Virus erfolgt in erster Linie über den Menschen. Zusätzlich wurden aber auch Infektionen durch virusbelastete Lebensmittel wie Salate, Sandwiches, Krabben, Muscheln oder verunreinigtes Wasser festgestellt, wie „BR.de“ berichtet. Vor allem für Babys, Kinder und alte Menschen kann eine Infektion unter Umständen lebensgefährlich werden. 

In der Liste des RASFF tauchte die Meldung am Montag auf.

Wer Noroviren zuverlässig abtöten möchte, muss Obst und Gemüse vor dem Verzehr auf mind. 90 Grad erhitzen. 

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