Pfand-Mauer in Kreuzberg

Obdachloser baut in Berlin eine Wand aus Tausenden Glasflaschen

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3000 Pfandflaschen sind bereits gestapelt, 6000 sollen es noch werden.

Ist das Kunst, oder kann das weg in den Pfandautomaten? Eine Wand aus Tausenden Pfandflaschen weckt zurzeit das Interesse der Passanten in Berlin-Kreuzberg.

Berlin - Das Bauwerk ist ein Projekt des polnischen Obdachlosen Petrov Chojnacki (44), der neben seinem Schlafplatz weiter Glasflasche auf Glasflasche stapelt. Sich selbst bezeichnet der Bauarbeiter als „Artist“, die Pfand-Mauer mit integriertem Fernseher als Kunstwerk. Rund 3000 Glasflaschen habe er bisher verbaut, erklärte Chojnacki am Montag. Auf 6000 wolle er noch erhöhen.

Der obdachlose polnische Straßenkünstler und Bauarbeiter, Petrov Chojnacki

Schaulustige geben Flaschen-Spenden

Petrov Chojnacki schläft zusammen mit einem polnischen Freund auf einer kleinen Fläche südlich der Spree. Er spricht kaum Deutsch oder Englisch, freut sich aber über die Aufmerksamkeit der Touristen, die sein Bauwerk in der Nähe der Oberbaumbrücke als Fotomotiv nutzen. Wie die „Bild“ und „B.Z.“ am Montag berichteten, hinterließen Schaulustige auch Spenden und weitere Flaschen.

dpa

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