Polizei gibt Obduktionsergebnisse bekannt

Tote Paula: Deshalb verschwand sie einfach von ihrer Party

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Das Rätsel um Paulas Tod ist noch nicht gelöst.
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Recklinghausen - Nordrhein-Westfalen rätselt noch immer über den Tod der 17-jährigen Paula. Nun hat die Polizei weitere Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben.

Der mysteriöse Tod von Paula (17) aus Recklinghausen beschäftigt nach wie vor Polizei und Ermittlungsbehörden in Nordrhein-Westfalen. 

Das Mädchen hatte in der Nacht zum Samstag, 8. April, seine eigene Geburtstagsparty schlagartig verlassen - und war rund 29 Stunden später, am Sonntagmorgen gegen 5.30 Uhr, in einem Gleisbett nahe Herne tot aufgefunden worden. Seither rätselt die Polizei, ob es sich bei dem tragischen Todesfall um ein Unglück, ein Verbrechen oder Suizid handelt.

Die Polizei hat mittlerweile die Obduktionsergebnisse bekanntgegeben. Demnach hatte Paula nach ihrer Geburtstagsparty geringe Mengen Alkohol im Blut, Drogen habe das Mädchen allerdings nicht genommen, berichtet derwesten.de. Dafür wurde mittlerweile bekannt, warum Paula in der Nacht auf Samstag Hals über Kopf ihre eigene Geburtstagsparty verließ: Ein Streit mit ihrer Mutter sei der Auslöser dafür gewesen. Die Polizei spricht von einer „verbalen Auseinandersetzung“, deren Anlass bekannt sei, laut Polizei aber nicht veröffentlicht werden dürfe.

Auf Grund des Streits hatte Paulas Familie bereits in der Nacht auf Samstag nach Paula gesucht, ohne allerdings ein Lebenszeichen des Mädchens zu entdecken. Lediglich ihr Handy wurde in der Nähe der elterlichen Wohnung gefunden. Hatte sie es verloren, hatte sie es weggeworfen oder war es ihr von jemandem abgenommen worden? 

Obwohl das Verschwinden der Jugendlichen bereits zwei Wochen her ist, will die Polizei weitere Untersuchungen im Umkreis ihres Elternhauses vornehmen. Da allerdings der AfD-Parteitag in Köln diverse Polizeieinheiten bindet, kann die weitere Arbeit im Fall Paula erst ab Montag wieder aufgenommen werden, berichtet derwesten.de.

Berichterstattung bei Selbstmord

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/

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