Bislang etwa 20 Hinweise

Nach Vergewaltigung in Bonn: Polizei sucht Täter mit Phantombild

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Phantombild eines mutmaßlichen Vergewaltigers in Bonn.

Bonn - Am Wochenende wurden in Bonn eine junge Camperin und ihr Freund überfallen, die Frau wurde brutal vergewaltigt. Trotz einer Täterbeschreibung fehlt der Polizei bislang eine heiße Spur zum Aufenthaltsort des Mannes.

Nach der Vergewaltigung einer Camperin am Wochenende in Bonn fehlt den Ermittlern noch eine entscheidende Spur. „Es gibt keine Festnahme bislang“, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen. Mit Hochdruck gehe sie etwa 20 Hinweisen nach, die Beamten seien entsprechend mit Teams unterwegs. Nach WDR-Informationen stellten die Fahnder auch DNA-Material des Täters sicher.

Die 23-Jährige und ihr Freund waren nach Ermittlerangaben in der Nacht zum Sonntag auf einem Zeltplatz im Bereich der Sieg-Aue überfallen und mit einem machetenähnlichen größeren Messer bedroht worden. Der Täter zwang die Frau aus dem Zelt, vergewaltigte sie und floh.

Der 26 Jahre alte Freund alarmierte die Polizei und Rettungskräfte. Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei am Sonntag auch einen Hubschrauber und einen Spürhund ein. Das Paar konnte eine sehr gute Beschreibung des Verdächtigen abgeben. Mit einem Phantombild will die Polizei weitere mögliche Zeugen in dem Fall finden. Die beiden schwer betroffenen Opfer werden seelsorgerisch betreut.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 150 entgegen.

dpa

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