Tote lag im Gebüsch

Prostituierten-Leiche in Gebüsch gefunden - Polizei hat bereits einen Verdacht

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Der Fundort ist weiträumig abgesperrt.

Heessen - In einem Gebüsch in der Nähe eines Flugplatzes in Hamm wurde am Mittwochabend eine Frauenleiche gefunden. Die Polizei hat einen Verdacht. 

Schrecklicher Fund in einem Gebüsch unweit des Flugplatzes in Hamm: Dort wurde gegen 18 Uhr die Leiche einer Frau gefunden, die Verbindungen zum Rotlicht-Millieu gehabt haben soll, berichtet wa.de*.

Der Leichnam lag in einem Gebüsch nördlich der Hangars am Rande eines Parkplatzes.

Tote soll seit zwölf Stunden dort liegen

Am Nachmittag habe die Polizei Informationen erhalten, dass einer Frau in diesem Bereich "etwas passiert" sein könnte. Der Hinweisgeber soll nichts mit dem Tod der Frau zu tun gehabt haben. Ersten Einschätzungen zufolge lag die Frau seit "mindestens zwölf Stunden" am Fundort.

Stich- oder Schussverletzungen habe man ersten Eindrücken zufolge nicht erkennen können. Spekuliert wurde, dass die Tote möglicherweise erdrosselt oder erwürgt wurde. Einen genauen Aufschluss über die Todesursache soll eine Obduktion am Donnerstag bringen.

Tatverdächtiger am Bahnhof festgenommen

Wenige Stunden nach Auffinden der Toten konnte die Staatsanwaltschaft dann mitteilen, dass ein Tatverdächtiger festgenommen werden konnte. Bei ihm handele es sich laut des ermittelnden Dortmunder Staatsanwalts Felix Giesenregen um einen 24 Jahre alten Mann aus Syrien mit Wohnsitz in Hamm. Sein derzeitiger Aufenthaltsstatus sei noch unbekannt.

Hinweise auf eine mögliche Verbindung des Mannes zur Toten hatten die Ermittler aus dem persönlichen Umfeld des Syrers bekommen. Er wurde am Abend am Bahnhof in Hamm von der Polizei festgenommen.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist vor Ort.

Die Tote war anscheinend auf dem nahe gelegenen Straßenstrich tätig gewesen – so war es jedenfalls von Polizei und Rettungskräften zu vernehmen. 

Mordkommission hat Ermittlungen aufgenommen

Die Lieferantenzufahrt zum Benvenuto-Parkplatz wird in den Abendstunden häufig von Freiern mitsamt der Frauen angesteuert. Eine Mordkommission der Dortmunder Polizei übernahm am Abend die Ermittlungen. Der Fundort wurde weiträumig mit Flatterband abgesperrt. Noch vor Einbruch der Dunkelheit kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Gelände; Luftaufnahmen wurden gefertigt.

Die Identität der Frau ist laut Polizeiangaben noch unklar.

Lesen Sie auch: "Wie ein Roboter": Prostituierte packt aus - und schildert schreckliche Details

*wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-DigitalRedaktionsnetzwerks.

fl/ds/oel/lz

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