Pilot schaltet Triebwerke aus

Mehr als 150 Menschen an Bord: Flugzeug aus München muss notlanden

150 Menschen sind an Bord einer Lufthansa-Maschine, als der Pilot plötzlich ein Triebwerk abschaltet. Das Flugzeug aus München wollte nach Helsinki, in Berlin war aber bereits Endstation.

Berlin - Ein Lufthansa-Flugzeug, das auf dem Weg von München nach Helsinki war, musste wegen Problemen mit einem Triebwerk in Berlin eine sogenannte Sicherheitslandung absolvieren. Am Montag kurz vor 10 Uhr sei der Airbus 321 mit nur einem laufenden Triebwerk auf dem Flughafen Tegel ohne Probleme gelandet, sagte ein Flughafensprecher.

Die Flughafenfeuerwehr habe die Landung am Boden begleitet und beaufsichtigt. Niemand sei verletzt worden.

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Pilot schaltet Treibwerk ab

Nach Angaben der Lufthansa schaltete der Pilot das Triebwerk ab, weil es auf den Instrumenten im Cockpit Anzeigen von Unregelmäßigkeiten gab. Der Flughafensprecher hatte einen Ausfall des Triebwerks als Grund für die außerplanmäßige Landung genannt.

In dem Flugzeug mit der Flugnummer LH 2462 saßen etwas mehr als 150 Passagiere. Die Angaben des Flughafens und der Lufthansa wichen hierbei leicht voneinander ab.

Untersuchung in Berlin-Tegel

Start war in München gegen 8.40 Uhr. Um 12.10 Uhr Ortszeit sollte der Flug in Helsinki ankommen. Das Flugzeug sollte in Tegel untersucht werden. Die Passagiere sollten mit einem anderen Flugzeug weiterfliegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Boris Roessler

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