Pollenflug 2018

Diese fiesen Pollen sorgen jetzt für Nies- und Schnupf-Alarm

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Wer auf Pollen allergisch reagiert, sollte sich frühzeitig informieren, wann sie wieder fliegen.
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Der Frühling ist da – doch einige Deutsche freuen sich weniger. Schließlich fliegen wieder die verhassten Pollen. Welche gerade herumschwirren, erfahren Sie hier.

Schnupfen, niesen und tränende Augen: Für mehr als 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland ist der Frühling eher Qual als Wohltat. Sie zählen zu den Betroffenen, die unter einer Pollenallergie leiden. Heuschnupfen gehört hier zu den häufigsten Allergien bei Groß und Klein.

Pollenflug 2018: Zu diesen Zeiten schwirren Birke, Erle & Co. durch die Luft

Dieser "allergische Schnupfen", auch "allergische Rhinitis" genannt, tritt meist saisonal auf – wenn die für die Person gefährliche Pollenart gerade Flugzeit hat. Die Hauptsaison ist zwar oftmals die Frühlings- bis Sommerzeit, also von April bis August, allerdings gibt es auch "Nachzügler-Pollen", die noch bis in den Oktober hinein ihr Unwesen treiben.

Pollenart

Beginn

Ende

Haselnuss

Februar

März

Erle

Februar

März

Esche

März

Mai

Birke

März

Juni

Gräser

März

Oktober

Roggen

Mai

September

Beifuß

Mai

September

Ambrosia

Juli

Oktober

Wenn die Temperaturen ab März/April steigen und es wieder milder wird, fliegen meist zuerst Hasel-und Erlenpollen. Danach folgen erst Esche und Birke sowie diverse Gräser. Diejenigen, die auf diese Pollenarten reagieren, wissen meist anhand ihrer Beschwerden genau, wann es wieder soweit ist. Typische Symptome sind dann:

  • Niesanfälle
  • Fließschnupfen
  • verstopfte Nase
  • juckende, brennende und/oder tränende Augen
  • Bindehautentzündung
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Kopfschmerzen
  • Husten
  • Atemnot
  • Müdigkeit
  • Juckreiz oder Brennen im Hals
  • Asthmaanfälle

Diese abnormalen Reaktionen werden bei Betroffenen durch ein überaktives Immunsystem ausgelöst. Dieses sieht die jeweilige Pollenart, bzw. die darin enthaltenen Eiweiße (Allergene) als Bedrohung an. Aufgrund der Stresssituation schüttet das körpereigene Immunsystem daraufhin den Botenstoff Histamin aus.

Erfahren Sie hier, wie Sie mithilfe eines Pricktests herausfinden können, ob sie auf Pollen allergisch reagieren.

Pollenflug 2018: Wie entsteht er eigentlich?

Viele Betroffene spüren allerdings Beschwerden nicht sogleich oder wollen sich vorab informieren, wann die Pollenart fliegt, auf die Sie allergisch reagieren. Dazu gibt es oftmals Pollenflug-Analysen sowie –vorhersagen, die Allergikern helfen, sich frühzeitig gegen ausschwärmende Pollen zu schützen bzw. vorzubeugen. Doch was passiert eigentlich beim Pollenflug genau?

Hierbei pflanzen sich windbestäubende Samenpflanzen über den Blütenstaub fort. Die Pollenkörner fliegen dabei durch die Luft von einer Pflanze zur nächsten. Sobald ein Kontakt entsteht, verursachen sie die oben beschriebenen Symptome. Daher empfiehlt sich, über Tage mit besonders hoher Pollenbelastung Bescheid zu wissen.

Auch interessant: Diese Heuschnupfen-Mittel sind von Stiftung Warentest 2018 als die besten bewertet worden.

Pollenflugkalender und -gefahrenindex zeigen: Belastungsintensität für Gräser in ganz Deutschland hoch

Hierzu informiert der Deutsche Wetterdienst (DWD) regelmäßig mithilfe eines aktuellen Pollenflug-Gefahrenindex über die acht allergologisch wichtigsten Pollen in Deutschland. Dieser lässt sich je nach Pollenart in einer 3-Tages-Prognose für ganz Deutschland darstellen und wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst erstellt.

Der Gefahrenindex zeigt: In der KW 21/2018 ist die Belastungsintensität für Gräser hierzulandebereits bei einer hohen Intensität angelangt. Zudem ist der Roggen ebenfalls in weiten Teilen Deutschlands auf dem Vormarsch.

Für Allergiker heißt es dort, sich fortan besser an folgende Tipps zu halten:

  • Nasenspülungen
  • Pollenschutzgitter am Fenster oder –lüftungen in der Wohnung
  • nur zu pollenarmen Zeiten lüften
  • Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen
  • abends Haare und Körper reinigen

Pollenflug-Vorhersage dank "Pollen-App"

Wer allerdings gerade keinen Kalender zur Hand hat, für den sind sogenannte "Pollen-Apps" eine gute Alternative. Diese sind für Android und iOS kostenlos verfügbar und Sie erhalten die aktuellen Daten rund um den Pollenflug direkt auf Ihr Smartphone. Schließlich können Sie sogar persönliche Belastungswerte speichern und Diagramme erstellen.

Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über die Pollenallergie Nummer 1: Heuschnupfen.

Auch interessant: Warum Forscher noch immer bei den Ursachen für Allergien im Dunkeln tappen.

jp

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
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Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
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