Gewissenhaft vorbeugen

Viele Unfälle am Bau im Winter: Arbeitsschutz sehr wichtig

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Gefahrenquelle im Winter: Baustellen mit vereisten Gerüsten oder Treppen sind für Arbeiter ein ständiger potenzieller Unfallort. 

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es besonders gefährlich, auf einer Baustelle zu arbeiten. Deshalb sollte man auf viele Dinge bei der täglichen Arbeit achten.

Auf Baustellen geht die Arbeit inzwischen oft auch im Winter weiter - mit erhöhter Gefahr für die Beschäftigten. Es drohen etwa Stürze auf vereisten Gerüsten und Treppen, teilt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) mit.

Hinzu kommt, dass Beschäftigte aufgrund der Kälte schneller unterkühlen können. Gemäß der Arbeitsstättenverordnung haben sie einen Anspruch darauf, sich an einem wettergeschützten Ort umziehen und wärmen zu können. Auf der Baustelle müsse es einen Pausenraum geben, in dem es mindestens 21 Grad warm ist.

Wichtig sei außerdem, auf passende Kleidung zu achten. Am besten sei es, mehrere Lagen von Kleidung übereinander zu tragen. Gut seien zum Beispiel Jacke und Hose aus Mikrofasern und darunter Wäsche aus Fleece-Material, das Feuchtigkeit aufnimmt. Unter dem Schutzhelm sollten Bauarbeiter eine Mütze tragen, da über den Kopf am meisten Wärme abgegeben wird.

Von Dezember 2015 bis Februar 2016 wurden 23.000 schwere Arbeitsunfälle registriert - bei rund 5000 davon waren Betroffene gestolpert, gestürzt oder ausgerutscht.

dpa/tmn

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