Pressekonferenz aus dem Trump Tower

Ticker zum Nachlesen: Donald Trumps erste Ansprache 2017

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Donald Trump bei seiner Ansprache an das Volk.
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New York - Am 20. Januar wird Donald Trump als nächster US-Präsident vereidigt. Am Mittwoch gibt er seine erste allgemeine Pressekonferenz. Der News-Ticker zum Nachlesen.

  • Erste allgemeine Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten Donald Trump in 2017
  • Einen Tag zuvor hatte Barack Obama eine bewegende Abschiedsrede gehalten
  • Zuletzt war es vergleichsweise ruhig geworden um den zukünftigen Präsidenten
  • Trump sprach bei der PK über den Hacker-Angriff, die Wirtschaft und über die Zukunft seines Unternehmens
  • Der zukünftige Präsident hält auch weiter an seinen Plänen fest, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen

Unter dem Ansturm dutzender Pressefragen verlässt Donald Trump nach über einer Stunde die Bühne in New York. Er musste sich vielen Fragen zu dem jüngsten Skandal um Russland, der Zukunft seiner Unternehmen und seinen Plänen für die Mauer zu Mexiko stellen. Er machte klar, dass er die Cyber-Abwehr stärke, seine Firmen an seine Kinder abgeben werde und die Mauer so schnell wie möglich bauen wolle. „Mexiko wird auf jeden Fall bezahlen.“ Auch werde er einen neuen Plan für das Gesundheitssystem Obama Care vorstellen, sobald Tom Price für das Amt offiziell bestätigt sei. Einen Überblick über seine Äußerungen bekommen Sie hier.

+++ Trump verweist noch einmal auf die Unterlagen vor dem Rednerpult: „Das ist nur ein Bruchteil der Informationen über meine Unternehmen.“ Mit diesen Worten verlässt er das Podium.

+++ „Der Bericht ist nicht einmal das Papier wert, auf den er gedruckt wurde“, sagt er zu den vermeintlichen Falschnachrichten über Russland.

+++ Trump spricht erneut über die Hacker-Angriffe auf sein Land: „Wir haben keine Abwehr gegen Cyber-Angriffe. Die Demokraten haben das nicht geschafft. Innerhalb von 90 Tagen werden wir einen neuen Plan für Cyber-Abwehr vorstellen.“

+++ Zu seinem jüngsten Tweet: „Es ist eine Schande, dass die Geheimdienste zugelassen haben, dass solche gefälschten Berichte an die Öffentlichkeit gelangen. In Nazi-Deutschland wäre das möglich gewesen.“ Besonders schimpft er auf Buzzfeed, die diese Fake-News veröffentlicht hätten. Ein Reporter des Onine-Portals will daher nun eine Frage an Trump stellen, doch der weigert sich.

+++ Trump hält auch weiter an dem Bau seiner Mauer an der Grenze zu Mexiko fest: „Ich kann Jahrelang verhandeln mit Mexiko, aber das will ich nicht. Mexiko wird auf jeden Fall dafür bezahlen, egal in welcher Form. Vielleicht auch in Form einer Steuer. Wir fangen jetzt mit dem Bau an. Ich will nicht eineinhalb Jahre warten.“ 

+++ Das Thema kommt auf das Gesundheitssystem seines Vorgängers: „Obama Care ist eine komplette Katastrophe. Das implodiert. In einigen Staaten mussten die Beiträge verdoppelt werden. Wir gehen davon aus, dass es in 2017 zusammenbrechen wird, wenn es so weiter läuft. Wir werden einen Plan vorlegen, der Obama Care ablösen wird, sobald der Gesundheitsminister Tom Price ernannt wird.“

+++ Jetzt übernimmt wieder Donald Trump das Rednerpult. Er sieht sich gleich wieder mit dem Vorwurf des Interessenkonflikts konfrontiert. Doch statt darauf einzugehen, betont er lieber sein ausgezeichnetes Kabinett. „Ich möchte die Besten haben, für diese Regierung.“ Auch betont er, dass die bisherigen Handelsabkommen nichts taugen würden.

+++ Auch die kompletten Einnahmen durch die Marke Trump werden in einen „Trust-Fund“ landen, so die Anwältin. Somit soll sichergestellt werden, dass er nicht persönlich davon profitiere.

+++ Ein riesiger Stapel an Papieren wurden jetzt vor dem Rednerpult aufgeschichtet. So will Trump zeigen, dass er nichts zu verbergen habe, während seine Anwältin die Zukunft von Trumps Unternehmen aufschlüsselt. Er werde keinerlei Rolle in der Ausrichtung des Konzerns spielen.

+++ Der zukünftige Präsident überlässt das Podium jetzt seiner Rechtsanwältin, die nochmals betont, dass es keine Interessenkonflikte geben werde. Sein Amt sei komplett getrennt von seinen privaten Geschäften, so die Anwältin.

+++ Trump zu seiner ausstehenden Steuererklärung: „Nur die Journalisten machen sich Sorgen um meine Steuererklärung. Die Amerikaner interessiere das gar nicht. Ich werde meinen beiden Söhnen die Geschäftsführung übertragen.“

+++ „Ich habe keine geschäftlichen Beziehungen in Russland“, bekräftigt er noch einmal. Man habe ihm zudem zwei Milliarden Dollar für ein Geschäft in Dubai angeboten: „Aber ich wollte keine Konfliktsituationen. Es gibt keine Interessenkonflikte.“

+++ Als nächstes geht es um die Beziehung zu Russland und im Speziellen zu Wladimir Putin: „Ich glaube, dass wir ganz gut miteinander umgehen werden. Glauben sie denn wirklich, dass Hillary besser mit ihm umgegangen wäre?“

+++ Bereits jetzt geht Trump auf die ersten Fragen der Journalisten ein. Die erste Frage geht um die Informationen der Geheimdienste. „Es handelt sich alles um Falschmeldungen“, meint der designierte Präsident. Es sei eine „absolute Schande“, dass so etwas an die Öffentlichkeit gelangt sei. Doch trotzdem spricht sich Trump dafür aus, die Hacker-Abwehr seines Landes zu verbessern.

+++ Er will sich, zusammen mit David Shulkin, zukünftig auch besser um die Veteranen seines Landes und deren Versorgung kümmern. Der US-Republikaner will mit Shulkin einen bisherigen Mitarbeiter der Obama-Regierung zum Minister für Veteranenangelegenheiten machen. Das Ministerium für ehemalige Kriegsteilnehmer ist nach dem Pentagon die zweitgrößte US-Regierungsbehörde. In der Vergangenheit war sie wiederholt wegen gravierender Mängel bei der medizinischen Versorgung von Veteranen in die Schlagzeilen geraten.

+++ „Wir werden der größte Arbeitsplatz-Beschaffer sein, den Gott je gesehen hat.“ Damit zeigt Trump jetzt schon, dass er nicht zurückstecken wird und auch überzeugt ist, von der Durchschlagskraft seiner zukünftigen Regierung.

+++ Trump geht auch gleich auf seine wirtschaftlichen Erfolge ein: Ford habe seine Pläne in Mexiko aufgegeben und werde in Flint produzieren. „Viele Firmen werden zurückkommen in dieses Land“, ist er überzeugt.

+++ Donald Trump steht jetzt am Rednerpult. Es gibt für ihn eher verhaltenen Applaus. Auch er bezeichnet die neuesten Meldungen um seine Person als „Schwachsinn“. 

+++ Er geht auch auf die angeblichen Falschmeldungen über Russland ein.

+++ Der zukünftige Vizepräsident Mike Pence richtet jetzt erst einmal ein paar Worte an das Volk. Er sei sich sicher, dass Trump mit viel Agilität sein Amt ausüben werde. 

+++ Jetzt betritt Donald Trump die Bühne, zusammen mit seiner Tochter Ivanka Trump.

+++ Wie lange die Pressekonferenz dauern wird, ist auch völlig unklar. 

+++ Der designierte US-Präsident Donald Trump lässt noch auf sich warten in New York. Der Saal ist gepackt voll mit Journalisten und Zuhörern.

+++ Amerika gehe es wirtschaftlich besser, meinte Barack Obama in seiner Abschiedsrede. Ob Trump der gleichen Meinung ist, dass der scheidende Präsident ein ökonomisch gesundetes Amerika an seinen Nachfolger übergibt, bleibt abzuwarten.

+++ Über sein Lieblingsnetzwerk Twitter hatte Trump jüngst erklärt, dass Russland nie Druck auf ihn ausgeübt habe. Nach Medienberichten hatten US-Geheimdienste Trump kürzlich darüber informiert, dass Russland Informationen über sein Privatleben und Geschäftsbeziehungen gesammelt haben soll, um ihn erpressbar zu machen. Er bezeichnete dies als „Falschinformationen“ und stellte auf Twitter die Frage: Leben wir in Nazi-Deutschland?

+++ Guten Abend zu unserem News-Ticker zur ersten Pressekonferenz von Donald Trump im neuen Jahr. Bislang hat es der baldige Präsident noch offen gelassen, um welche Themen es gehen soll in seiner Ansprache. Man darf gespannt sein. 

Die jüngsten Bekanntgaben von Donald Trump

Gemessen an der Schlagzahl des vergangenen Jahres ist es in 2017 bislang vergleichsweise ruhig gewesen um den designierten US-Präsidenten Donald Trump. Doch der Kandidat der Republikaner war natürlich keineswegs still. Vielmehr war er wie gewohnt äußerst umtriebig und gab auch seine Meinung zu vielen Geschehnissen auf der Welt via Twitter kund.

Zuvor allerdings verkündete Trump auf seinem sozialen Lieblingsnetzwerk noch den Termin seiner ersten allgemeinen Pressekonferenz: „Ich werde am ELFTEN JANUAR in New York City eine allgemeine Pressekonferenz abhalten. Danke.“, schrieb der Multimilliardär auf Twitter und traf damit ähnlich wie bei seinem letzten Tweet im vergangenen Jahr einen seltsam unattackierenden Ton:

Um welche Themen es dabei gehen sollte, darüber wahrte der zukünftige Bewohner der Pennsylvania Avenue 1600 (Die Adresse des Weißen Hauses in Washington D.C.) Stillschweigen. Dabei hat sich neben der durch aus diskussionswürdigen Besetzung der Kabinettsposten auch in diesem Jahr schon einiges angesammelt:

So hatte er einem der großen Auto-Konzerne in den Vereinigten Staaten, General Motors, wegen dessen Produktionen im Ausland unverholen gedroht. Danach war Trump - wie auch im letzten Jahr - nicht zu bremsen und führte seinen sozial-medialen Feldzug gegen Andersdenkende fort. Zuletzt bekam dies die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Meryl Streep zu spüren, die während ihrer Rede bei der Verleihung der Golden Globes Trump angriff.

Seine für ihn so typische Reaktion darauf (natürlich ebenfalls auf Twitter) brachte Trump ebenso wieder einmal einen Sturm der Kritik ein, wie auch die Entscheidung, seinen Schwiegersohn Jared Kushner als Berater ins Weiße Haus zu berufen.

Die allgemeine Pressekonferenz von Donald Trump am Mittwoch beginnt um 17 Uhr deutscher Zeit. Wir begleiten diese in Auszügen hier im Ticker.

bix

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