Designierter US-Präsident in Nöten

Kein Star will für Trump singen

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Donald Trump.

Washington - Bei den Amtseinführungen von Barack Obama ins US-Präsidentenamt sang eine Reihe von absoluten Megastars. Sein Nachfolger Donald Trump kassiert von namhaften Künstlern dagegen reihenweise Körbe.

Nach der Absage mehrerer Musikstars soll nun die Tanzgruppe "The Radio City Rockettes" bei der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump für Stimmung sorgen. Das Ensemble sei für die Zeremonie am 20. Januar in Washington engagiert worden, teilte Trumps Übergangsteam mit. Während sich die Eigentümer der Tanzgruppe, die Beitreibergesellschaft der New Yorker Arena Madison Square Garden (MSG), "geehrt" zeigten, lehnten einige Künstlerinnen den Auftritt ab.

Tänzerin Phoebe Pearl erklärte in einem inzwischen gelöschten Instagram-Post, sie sei "peinlich berührt und enttäuscht". Trump stehe "für all das, was wir ablehnen". Das MSG-Management erklärte, niemand werde dazu gezwungen, bei der Amtseinführung aufzutreten. Es gebe aber bereits ausreichend freiwillige Meldungen.

Diese Stars haben bereits abgesagt

Außer den "Rockettes" haben bislang nur ein Mormonenchor und die 16-jährige Sängerin Jackie Evancho ihre Teilnahme an der Zeremonie bestätigt. US-Medien zufolge hatten zuvor unter anderem der italienische Sänger Andrea Bocelli, die Kanadierin Céline Dion und die US-Rockband Kiss Trump abgesagt. Auch der britische Popstar Elton John lehnte es ab, bei der Amtseinführung aufzutreten.

Zahlreiche Musiker hatten sich im Wahlkampf auf die Seite der Demokratin Hillary Clinton gestellt. Bands wie Queen und die Rolling Stones und die Künstler wie Neil Young und Adele hatten dagegen protestiert, dass der Rechtspopulist ihre Songs bei Wahlkampfauftritten abspielt. Dementsprechend schwer sei es anscheinend für Trump, Prominente für seine Amtseinführung am 20. Januar zu gewinnen, berichteten US-Medien.

Bei den Vereidigungen von US-Präsident Barack Obama waren unter anderem Beyoncé, Aretha Franklin und Kelly Clarkson dabei.

Beach Boys überlegen noch

„Die Beach Boys wurden angefragt, bei den Festlichkeiten zur Amtseinführung aufzutreten. Sie haben sich aber noch nicht entschieden, ob sie teilnehmen werden oder nicht“, teilte ein Sprecher der Band dem „Billboard“-Magazin mit. Die Musiker um Sänger Brian Wilson (74) hatten dem Bericht zufolge bereits für die früheren Präsidenten Ronald Reagan, George Bush und Bill Clinton gesungen.

afp/dpa

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