Impfpflicht durch die Hintertür?

Lohnfortzahlung für Ungeimpfte: So gehen Bundesländer vor

Eine Arzthelferin klebt in einer Praxis einer Hausärztin den Nachweis einer dritten Impfung mit dem Corona-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer gegen das Corona-Virus in ein Impfbuch.
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In welchen Bundesländern erhalten Ungeimpfte in Zukunft keine Lohnfortzahlung mehr?

Werden Ungeimpfte in Zukunft bei einer Corona-geschuldeten Quarantäne nicht mehr bezahlt? Bundesländer gehen das Vorhaben der Lohnfortzahlung unterschiedlich an.

Hamburg – Eine bundesweite Einigung gibt es bisher noch nicht – aber einzelne Bundesländer gehen bereits ihren eigenen Weg bei der Entscheidung zur Lohnfortzahlung von Ungeimpften. So hat sich Schleswig-Holstein schon dafür entschieden, ab dem 1. Oktober 2021 die Entschädigung für Ungeimpfte zu streichen. Auch die südlicheren Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern gehen erste Schritte in diese Richtung: Baden-Württemberg zahlt seit dem 15. September einer Quarantäne geschuldete Verdienstausfälle nicht länger aus. Bayerns Gesundheitsminister ist ebenfalls der Meinung, dass der Anspruch auf Entschädigung dem Infektionsschutzgesetz zufolge entfällt, wenn eine Quarantäne mit Corona-Schutzimpfung hätte vermieden werden können. Zieht Hamburg* bald nach?
24hamburg.de* verrät, ob in Hamburg die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte auch entfällt.

Das Modell findet in der Politik Anklang, auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht sich dafür aus. Doch sieht beispielsweise Verdi-Chef Frank Werneke in einem Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte eine „Impfpflicht durch die Hintertür“, so äußert er gegenüber der Funke-Mediengruppe und kritisiert das Vorhaben deutlich. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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