Rund 2000 Menschen im Visier

Trump bestätigt großangelegte Abschiebungen ab Sonntag

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Die Abschiebungen würden am Sonntag beginnen, erklärte Trump. Foto: Evan Vucci/AP

Schon im Juni hat US-Präsident Donald Trump mit Massenabschiebungen gedroht, die Frist dann aber verschoben. Nun macht Trump ernst. Auch unter seinem Amtsvorgänger hat es koordinierte Abschiebungen schon mehrfach gegeben.

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass es ab Sonntag zu großangelegten Abschiebungen von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigungen kommen soll.

"Ich habe eine Pflicht, das zu tun", sagte Trump vor Journalisten. Die Menschen seien illegal ins Land gekommen und müssten gehen. Die Abschiebungen würden am Sonntag beginnen, erklärte der Republikaner.

Trump hatte schon im Juni mit Massenabschiebungen gedroht, die Frist dann aber verschoben. Damals sprach er von "Millionen" Menschen, die festgenommen werden sollten. Die Polizeibehörde ICE erklärte dagegen, es würden rund 2000 Menschen ins Visier genommen. Die Abschiebungen sollen voraussichtlich in zehn Großstädten stattfinden, darunter New York, Miami und Los Angeles.

Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf Kreise im Heimatschutzministerium, die Festnahmen würden sich auf mehrere Tage erstrecken.

In den USA leben Schätzungen zufolge rund elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltspapiere. Großangelegte und koordinierte Abschiebungen hat es in den vergangenen Jahren schon mehrfach gegeben, auch unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama.

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