Reiseansturm

WM 2018: Dreimal höheres Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahr

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Auf nach Russland zur WM 2018 - das denken sich dieses Jahr vor allem viele Deutsche.

Deutsche Fußballfans stürmen zur WM nach Russland – und sorgen für ein fast dreimal höheres Passagieraufkommen im Flugverkehr im Vergleich zum Vorjahr.

Lasset die Spiele beginnen: Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür und wohl nicht nur die Spieler selbst, sondern auch die kleinen und großen Fußballfans weltweit scharren bereits mit den Füßen.

Aber es werden natürlich auch Koffer gepackt, denn viele wollen das Spektakel in Russland hautnah erleben und sich unter die feiernde Menge mischen. Doch wer fiebert dem globalen Sportevent 2018 am meisten entgegen? Eine Analyse des Online-Reiseportals Opodo verrät, aus welchen Nationen die meisten Fußball-Anhänger nach Russland reisen, um ihr Nationalteam live kicken zu sehen.

Ergebnisse eindeutig: Deutsche fliegen nach Russland

Die Deutschen führen die Rangliste an und pilgern in Scharen nach Russland zur Fußball-WM. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Passagieraufkommen deutscher Touristen, die nach Russland reisen fast verdreifacht, nämlich um 290 Prozent.

Auf Platz zwei und drei folgen die Fußball-Erzrivalen Frankreich und Spanien. Im Vorjahr konnten sich die Franzosen noch den Spitzenplatz im Touristen-Ranking für Reisen nach Russland sichern, vor Italien und Spanien auf Platz zwei und drei.

Lesen Sie hier: Wer zur WM 2018 nach Italien reisen will, sollte diese Orte besuchen.

Fan-Ansturm an russischen Flughäfen

Dass die Fußball-WM Fans aus aller Welt in die russischen Metropolen Moskau, Sankt Petersburg und Co. lockt, war zu erwarten, dass manche Nationen jedoch in regelrechten Scharen gen Osten strömen, überrascht dann doch. So ist laut Analyse vor allem die Fanliebe bei europäischen Fußballanhängern sehr groß. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich beispielsweise das dänische Passagieraufkommen nach Russland fast verzehnfacht mit einem Wachstum von 965 Prozent.

Auch aus dem Vereinigten Königreich lockt es deutlich mehr Touristen als noch im vergangenen Jahr ins Zarenland, mit einem rund viermal größeren Passagieraufkommen, also 405 Prozent, gefolgt von den Spaniern mit 397 Prozent und deutschen Fußballanhängern mit 290 Prozent Wachstum.

Israel komplettiert die Top 5, im Vergleich zu 2017 reisen zweieinhalb Mal so viele, also 235 Prozent Touristen nach Russland – und das, obwohl die eigene Mannschaft 2018 gar nicht an der WM teilnimmt.

Lesen Sie hier: WM in Russland: Was Sie zu Anreise & Co. wissen müssen.

Die Top Drei der Nationen, aus denen die meisten Touristen nach Russland reisen

1. Deutschland

2. Frankreich

3. Spanien

Die Top Fünf der Nationen mit dem größten Wachstum des Passagieraufkommens

1. Dänemark (+965%)

2. Vereinigtes Königreich (+405%)

3. Spanien (+397%)

4. Deutschland (+290%)

5. Israel (+235%)

Wahre Fanliebe: Das zahlen die Fans für ihr Flugticket nach Russland

Um live beim Spiel ihrer Lieblingskicker dabei sein zu können, greifen Fußballfans oft tief in die Tasche. Dabei ist das nicht immer unbedingt nötig, denn auch bei einem solchen Spektakel lauern Schnäppchenangebote für Kurzentschlossene. Durchschnittlich kostet weltweit ein Flugticket nach Russland zwar 359 Euro, günstiger kommen aber vor allem Fans aus dem eigenen Land zu den Spielen.

Ein Inland-Ticket in Russland kostet demnach aktuell durchschnittlich 268 Euro. Günstiger können Fans aus Korea reisen, hier kostet ein Ticket im Durchschnitt rund 247 Euro.

Aber auch die europäischen Fans können den WM-Geldbeutel schonen. So kommen Reisende aus Polen und Italien immerhin für 261 Euro und 284 Euro pro Ticket nach Russland. Deutsche Fans zahlen im Durchschnitt 325 Euro für einen Flug.

Deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen da Anhänger der Fußballurgesteine Brasilien und Argentinien. Stolze 1.159 beziehungsweise 1.012 Euro müssen die Fans der jeweiligen Nationalmannschaft für ein Flugticket zahlen, um Neymar, Messi und Co. live kicken zu sehen.

Auch interessant: Wucher! Hotels in WM-Stadt in Russland 2.489 Prozent teurer.

sca

Diese Gesten sollten Sie in anderen Ländern besser lassen

Verwenden Sie gerne Gesten, um zu unterstreichen, was Sie sagen wollen? Dann sollten Sie mit folgenden Gesten vorsichtig sein.
Verwenden Sie gerne Gesten, um zu unterstreichen, was Sie sagen wollen? Dann sollten Sie mit folgenden Gesten vorsichtig sein. © Pexels
Sprache wird gerne durch Gesten untermauert. Doch was hierzulande auf eine positive Weise gedeutet wird, kann Ihnen in anderen Ländern richtig Ärger einbringen.
Sprache wird gerne durch Gesten untermauert. Doch was hierzulande auf eine positive Weise gedeutet wird, kann Ihnen in anderen Ländern richtig Ärger einbringen. © Pexels
"Alles paletti!" heißt das mit Daumen und Zeigefinger geformte Loch meist bei uns. Nehmen Sie in Italien noch die drei anderen Finger dazu und bewegen die Hand mit den Handrücken nach vorne vor und zurück, heißt das: "Wovon sprichst du eigentlich?"
"Alles paletti!" heißt das mit Daumen und Zeigefinger geformte Loch meist bei uns. Nehmen Sie in Italien noch die drei anderen Finger dazu und bewegen die Hand mit den Handrücken nach vorne vor und zurück, heißt das: "Wovon sprichst du eigentlich?" © Pixabay
In Russland wird es richtig beleidigend: "Du Arsch!"  heißt diese Geste dort.
In Russland wird es richtig beleidigend: "Du Arsch!" heißt diese Geste dort. © Pixabay
Der Daumen nach oben bedeutet in Deutschland meist "Alles super!". Wenn er in einem anderen Kontext verwendet wird, ist er als Zeichen eines Trampers zu sehen, der eine Mitfahrgelegenheit sucht ...
Der Daumen nach oben bedeutet in Deutschland meist "Alles super!". Wenn er in einem anderen Kontext verwendet wird, ist er als Zeichen eines Trampers zu sehen, der eine Mitfahrgelegenheit sucht ... © Pixabay
... in Australien bedeutet der nach oben gestreckte Daumen dagegen etwas anderes - und da sollten Sie vorsichtig sein: "Hau doch ab!" bedeutet die Geste dort. Und auch in der Türkei hat die Geste eine andere Bedeutung: Dort kann sie etwa zu homosexuellen Handlungen einladen.
... in Australien bedeutet der nach oben gestreckte Daumen dagegen etwas anderes - und da sollten Sie vorsichtig sein: "Hau doch ab!" bedeutet die Geste dort. Und auch in der Türkei hat die Geste eine andere Bedeutung: Dort kann sie etwa zu homosexuellen Handlungen einladen. © Pixabay
Während Deutsche gerne mal ihren Zeigefinger für Erklärungen einsetzen, gilt diese Geste in Indien als Beleidigung.
Während Deutsche gerne mal ihren Zeigefinger für Erklärungen einsetzen, gilt diese Geste in Indien als Beleidigung. © Pixabay
Strecken Sie hierzulande Zeige- und Mittelfinger hoch, wie ein V, dann heißt das: "Friede!" Oft wird der Gruß heutzutage sogar als Begrüßung verwendet.
Strecken Sie hierzulande Zeige- und Mittelfinger hoch, wie ein V, dann heißt das: "Friede!" Oft wird der Gruß heutzutage sogar als Begrüßung verwendet. © Pixab ay
In England sollten Sie hier allerdings aufpassen: Drehen Sie nämlich während dem Peace-Gruß den Handrücken nach vorne, ist es nicht mehr so friedlich: Dort bedeutet dieses Zeichen "Verpiss' Dich!"
In England sollten Sie hier allerdings aufpassen: Drehen Sie nämlich während dem Peace-Gruß den Handrücken nach vorne, ist es nicht mehr so friedlich: Dort bedeutet dieses Zeichen "Verpiss' Dich!" © Pixabay
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Während eine Faust in Deutschland oft als Drohgebärde verwendet wird, ist sie in anderen Ländern ganz anders zu deuten ... © Pixabay
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