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Sex-Studie: Münchner mögen es verspielt

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Was passiert unter Deutschlands Bettdecken? Eine Durex-Studie bringt neue Fakten ans Tageslicht. © dpa

München - Wie lange, wie oft und vor allem: wie gefällt's? Eine Studie hat das Sexleben der Deutschen unter die Lupe genommen. Die Münchner stechen dabei als die Experimentierfreudigen heraus.

Eine Studie eines Kondomherstellers gewährt Einblicke in die deutschen Schlafzimmer - doch das Ergebnis ist nicht gerade befriedigend. Im Gegenteil: Fast die Hälfte der 1.001 deutschen Frauen und Männer ab 18 Jahren (47 Prozent) ist nicht zufrieden mit ihrem Sexleben, jeder zehnte Deutsche sogar überhaupt nicht. 17 Prozent geben an, unbefriedigt zu sein.

Grundsätzlich bewerten Männer positiver als Frauen, was sich im Schlafzimmer - oder wo auch immer - abspielt. 45 Prozent bezeichnen ihr Liebesleben als gut, bei den Frauen sind es nur 37 Prozent. Doch anscheinend hängt die Befriedigung vom Bundesland ab: In Rheinland-Pfalz vergeben die Befragten ihrem Liebesleben die besten Noten - sie beschreiben es als großartig. 

Ältere haben öfter einen Orgasmus beim Sex als jüngere

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Wie lange und wie oft haben die Deutschen Sex? Eine neue Studie hat die Antworten. © Infografik: obs/RB Deutschland

Die Genießer leben laut der Durex-Studie in Brandenburg. Hier dauert der Sex mit 29 Minuten im Schnitt rund fünf Minuten länger, als im Rest der deutschen Betten. Insgesamt nehmen sich die 18- bis 24 Jährigen mit knapp 25 Minuten inklusive Vorspiel die meiste Zeit für ihr Liebesspiel.

A propos Vorspiel. Vielen Deutschen fehlt es und 29 Prozent geben dies als Grund an, nicht zum Höhepunkt zu kommen. Denn nur knapp die Hälfte (48 Prozent) bekommt immer einen Orgasmus. Auch hier besteht eine Diskrepanz zwischen Männern und Frauen. 61 Prozent der Männer kommen immer zum Höhepunkt, bei den Frauen nur 27 Prozent - also nur ein gutes Viertel. Es sieht so aus, als würde die Erfahrung dabei eine Rolle spielen. Bei den über 55-Jährigen bekommen 52 Prozent immer einen Orgasmus, bei den jüngsten Befragten zwischen 18 und 24 Jahren nur 43 Prozent.

So oft haben Deutsche Sex

Doch die Frage aller Fragen rund um das Liebesleben: Wie oft steigen Sexualpartner in die Kiste? Fünf Mal pro Woche, das wünschen sich die Deutschen im Schnitt. Doch die Realität ist davon weit entfernt. Die Befragten gaben an, zwei Mal in der Woche im Liebesspiel aktiv zu sein.

Experimentierfreudige Deutsche - das ist vor allem die Altersgruppe zwischen 25 und 34 - greifen hin und wieder zu Sexspielzeugen. Vorreiter ist dabei mit 62 Prozent der Vibrator. Am verspieltesten sind die Münchner beim Sex. 67 Prozent - also gut zwei Drittel - der Befragten Münchner gab an, regelmäßig Sex-Toys ins Liebesspiel mit einzubeziehen. Gegen Norden nimmt die Experimentierfreude ab. So sind in Hamburg 42 Prozent gegen die Verwendung derlei Spielzeug. In ganz Deutschland sagen insgesamt 39 Prozent dazu "Nein, danke".

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nip

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