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Formel 1: Perez holt sich die Pole - brutaler Crash von Schumacher überschattet Qualifying

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Von: Christoph Gschoßmann, Felix Durach

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Die Ärzte sprechen mit Mick Schumacher nach seinem Crash im Qualifying in Saudi-Arabien.
Die Ärzte sprechen mit Mick Schumacher nach seinem Crash im Qualifying in Saudi-Arabien. © ANTONIN VINCENT/imago-images

Das Qualifying in Saudi-Arabien wird von einem brutalen Crash von Mick Schumacher überschattet. Der Live-Ticker.

Update vom 26. März, 20.12 Uhr: Damit beenden wir unseren Ticker vom Qualifying in Saudi-Arabien. Morgen geht es mit dem Rennen (hier im Live-Ticker) weiter.

Q3: Red Bull krönt sich also doch noch zum Sieger dieses Qualifying und Sergio Perez geht von Position 1 ins zweite Saison-Rennen. Überschattet wurde das Qualifying jedoch von dem brutalen Crash von Mick Schumacher. Der Deutsche war nach seinem Unfall zwar ansprechbar und hatte keine offensichtlichen Verletzungen, wurde jedoch trotzdem ins Krankenhaus geflogen.

Formel 1 in Saudi-Arabien: Perez sichert sich Pole - Leclerc und Sainz folgen

Q3: Leclerc startet noch einmal einen Angriff auf seinen Teamkollegen und will sich die Pole sichern. Und das gelingt. Der Monegasse schiebt sich auf die Pole. Doch dann kommen noch die beiden Red Bulls. Verstappen verpasst die Top-Zeit und erreicht den vierten Rang. Doch Sergio Perez haut richtig einen raus und legt die Top-Zeit auf den Asphalt. Der Mexikaner schiebt sich in den letzten Sekunden noch an Leclerc vorbei und sichert sich die Pole Position für morgen. Leclerc (Ferrari) und Sainz (Ferrari) erreichen die Plätze zwei und drei. Vervollständigt wird die Startaufstellung von Ocon (Alpine), Russell (Mercedes), Alonso (Alpine), Bottas (Alfa Romeo), Gasly (AlphaTauri) und Magnussen (Haas).

Q3: Drei Minuten noch auf der Uhr und es sieht stark nach zwei Ferraris in der ersten Reihe aus. Können die Red Bulls sich nochmal einmischen?

Q3: Was macht Verstappen? Der Weltmeister hat aktuell noch Probleme und rangiert lediglich auf dem sechsten Platz. Sein Teamkollege Sergio Perez hält derweil den dritten Platz hinter den beiden Ferraris.

Q3: Auch wenn die erschreckenden Bilder von Mick Schumacher auch bei den Fahrern sicher noch im Hinterkopf sind, konzentrieren sich die zehn verbleibenden Piloten nun auf den Kampf um die Pole Position. Die beste Zeit liegt aktuell bei Carlos Sainz im Ferrari.

Q3: Achtungserfolg erneut für Kevin Magnussen im Haas, der auch im zweiten Qualifying der Saison Q3 erreicht.

Q2: Weiter geht es für die verbleibenden 14 Piloten. Schumacher lag im Moment seines Crashs noch auf Rang neun, wird nun aber aus den Top-10 gedrängt. Der Deutsche ist ebenso raus wie Stroll (Aston Martin), Zhou (Alfa Romeo), Riccardo (McLaren) und Norris (McLaren).

Formel 1 in Saudi-Arabien: TV-Bilder zeigen Schumacher - Qualifying wird fortgesetzt

Q2: Das Qualifying wird um 19.40 Uhr fortgesetzt. Das gab die Rennleitung soeben bekannt.

Q2: Die TV-Bilder zeigen nun, wie Mick Schumacher auf der Trage liegt, bevor er in den Helikopter geladen wird. Der 23-Jährige spricht mit den Ärzten und gestikuliert dabei mit dem Arm. Ebenfalls ein gutes Zeichen.

Q2: „Mick ist bei vollem Bewusstsein. Er hat mit seiner Mutter gesprochen“, bestätigt nun auch Haas-Teamchef Günther Steiner am Mikrofon bei Sky. Er habe „keine offensichtlichen Verletzungen“ und würde nun zu „Kontrolluntersuchungen“ ins Krankenhaus geflogen werden.

Formel 1 in Saudi-Arabien: Schumacher wird nach brutalem Crash ins Krankenhaus geflogen

Q2: Mick Schumacher wird nun in diesen Momenten mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht und soll dort weiter untersucht werden.

Q2: Gute Nachrichten aus dem Medical Center. Wie das Haas-Team vermelde, geht es Mick Schumacher den Umständen entsprechend gut. Der 23-Jährige habe demanch bereits mit seiner Mutter Corinna telefoniert.

Q2: Zum Unfallhergang. Schumacher verlor bei der Einfahrt in die Kurve bereits leicht die Kontrolle über seinen Haas und wurde somit weit auf die Curbs hinausgedrängt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verlor der Haas bei der Fahrt über die Curbs die Bodenhaftung und schlug quasi ungebremst mit der Seite voraus in die gegenüberliegende Streckenbegrenzung ein. Zum Stehen kam Schumacher dann jedoch erst auf der wiederum gegenüberliegenden Streckenbegrenzung.

Der zerstörte Haas von Mick Schumacher nach seinem Crash beim Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien.
Der zerstörte Haas von Mick Schumacher nach seinem Crash beim Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien. © ANTONIN VINCENT/imago-images

Q2: Ein gutes Zeichen ist es jedoch, dass Schumacher ins Medical Center gebracht wurde und nicht direkt ins Krankenhaus ausgeflogen wurde, wie es bei schweren Verletzungen üblich ist. Genauere Informationen zu Schumachers fehlen jedoch weiterhin.

Formel 1 in Saudi-Arabien: Harter Crash im Qualifying - Schumacher im Krankenwagen

Q2: Das Haas-Team bestätigt, dass Schumacher ansprechbar ist und sich aktuell auf dem Weg ins Krankenhaus befindet. Mittlerweile sind die Streckenposten mit den Aufräumarbeiten auf der Strecke beschäftigt. Der Haas von Schumacher ist nach dem Aufschlag in zwei Teile gebrochen und wird nun mit einem Kran geborgen.

Q2: Auch ein Krankenwagen steht nun auf der Strecke. Schumacher scheint jedoch ansprechbar zu sein. Der Deutsche fuhr bei seinem Unfall eine Geschwindigkeit jenseits der 250 Km/h und schlug mit entsprechender Härte in die Bande ein. Der Haas wurde dabei komplett demoliert. Mit Blick auf Schumachers Zustand jedoch eher eine Nebensache.

Q2: Noch gibt es keine Informationen zum Gesundheitszustand von Schumacher. Der Haas-Pilot sitzt immer noch in seinem Auto. Das Medical Car ist mittlerweile am Unfallort.

Formel 1 in Saudi-Arabien: Qualifying im Live-Ticker - harter Crash von Schumacher

Q2: Der nächste Crash und die nächste rote Flagge. Jetzt hat es Mick Schumacher erwischt. Der Deutsche verliert mit hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Haas und schlägt hart in die Bande ein.

Q2: Neue Bestzeit von Leclerc. Sergio Perez im Red Bull schiebt sich auf Rang zwei. Was sich vor dem Qualifying schon andeutete, zeigt sich nun deutlich. Die Pole wird heute zwischen Ferrari und Red Bull entschieden.

Q2: Weiter geht es mit Q2.

Q1: Nach Q1 lag Carlos Sainz im Ferrari auf dem ersten Rang vor Weltmeister Max Verstappen im Red Bull. Charles Leclerc liegt auf Rang drei. Neben Hamilton mussten sich auch Albon (Williams), Hülkenberg (Aston Martin), Latifi (Williams) und Tsunoda (AlphaTauri) aus dem Qualifying verabschieden.,

Formel 1 in Saudi-Arabien: Qualifying im Live-Ticker - nur Platz 16 für Hamilton

Q1: Das ist eine kleine Sensation: Lewis Hamilton steht nach Q1 auf Platz 16 und scheidet somit aus dem Qualifying aus. Der Brite wird morgen also vom 16. Platz in das Rennen starten müssen. Interessant ist hingegen die Platzierung von Hamiltons Teamkollegen. George Russell legte die viertbeste Zeit auf den Asphalt.

Q1: Es wird ernst im Q1. Auch für Mick Schumacher. Der Haas-Pilot kämpft um den Einzug in Q2 und hat noch eine Runde im Köcher. Und die scheint zu reichen. Der Deutsche rückt auf Rang 11. Große Probleme derweil bei Hamilton, der sich über Funk bei seinem Team über fehlende Leitung beschwert. Der Brite muss alles auf eine letzte Runde setzen, damit nicht bereits in Q1 Schluss ist.

Formel 1: Qualifying in Saudi-Arabien im Live-Ticker - Ferrari lässt die Muskeln spielen

Q1: Die Ferraris lassen jetzt erstmals die Muskeln spielen. Leclerc nimmt Verstappen 3 Zehntel ab und setzt sich an die Spitze. Sainz ist fast noch einmal zwei Zehntel schneller als sein Team-Kollege und nimmt diesem sogleich die Führung wieder ab.

Q1: Technische Probleme bei Tsunoda. Der Japaner wird von seinem Team in die Box geholt und könnte somit keine Chance mehr auf den Einzug in Q2 erhalten. Unterdessen setzt Verstappen die erste Duftmarke und setzt sich an die Spitze.

Q1: Die Strecke ist wieder frei und es geht weiter.

Q1: Die Uhr in Q1 wird somit bei 11.22 Minuten Restzeit gestoppt. Wenn die Strecke wieder frei ist, kann es weiter gehen. Aktuell führen die beiden Haas das Feld an. Magnussen auf Platz 1 vor seinem Teamkollegen Mick Schumacher.

Formel 1: Qualifying im Live-Ticker - Rote Flagge nach hartem Crash

Q1: Rote Flagge. Das Qualifying ist unterbrochen. Nicholas Latifi verliert beim Einfahren in die Kurve das Heck und dreht sich mit hoher Geschwindigkeit in die Bande. Der Williams-Fahrer meldet sich hörbar geschockt per Funk, scheint jedoch weitestgehend unverletzt zu sein und kann aus eigener Kraft aussteigen.

Q1: Leichte Probleme bei Hamilton. Der Rekord-Weltmeister muss auf seiner ersten Runde in den Kurven ordentlich kämpfen. George Russell liegt aktuell auf dem fünften Rang.

Q1: Auch die beiden Ferraris sind mittlerweile auf der Strecke. Wer am Sonntag von der Pole Position starten will, muss vor allem an Carlos Sainz und Charles Leclerc vorbeikommen.

Q1: Die Ampel geht aus und das zweite Qualifying der Saison beginnt.

Formel 1 im Saudi-Arabien: Qualifying im Live-Ticker - Sorgen bei Mercedes

Update vom 26. März, 17.55 Uhr: Sorgenvoll dürfte aktuell vor allem der Blick von Mercedes-Teamchef Toto Wolff sein, der um eine Top-Platzierung seiner Schützlinge fürchten muss. Im dritten Training am Samstagnachmittag landete Lewis Hamilton nur auf dem elften Platz. Mercedes-Rookie George Russell musste sich mit Platz 14 zufriedengeben. Können die Mercedes-Piloten im Qualifying nochmal einen drauflegen?

Update vom 26. März, 17.50 Uhr: „The Show must go on“, heißt es auch in der Formel 1 und trotz des Anschlags auf eine Ölquelle des saudischen Öl-Konzerns Aramco in der Nähe der Rennstrecke am Freitag, werden die Piloten in wenigen Minuten im Qualifying um die Pole Position für das Rennen am Sonntag kämpfen. Alle Augen werden dann auf den Bahrain-Sieger Charles Leclerc im Ferrari gerichtet sein.

Formel 1 im Saudi-Arabien: Trotz Anschlag am Freitag - Piloten gehen am Sasmtag auf Pole-Jagd

Erstmeldung vom 26. März:

Dschidda - Die Formel 1* spielt mit dem Feuer: Die dunklen Rauchwolken stiegen immer noch in den Himmel über Dschidda empor, als WM-Spitzenreiter Charles Leclerc vom Ferrari-Team* nach kurzer Nacht ins Fahrerlager trottete. Trotz eines Anschlags jemenitischer Rebellen in Sicht- und Riechweite des Jeddah Corniche Circuit soll das zweite Saisonrennen wie geplant am Sonntag (19.00 Uhr MESZ/Sky) über die Bühne gehen. Dies teilten Formel 1 und Automobil-Weltverband FIA mit.

Die Entscheidung fiel spät: Die Piloten, die bis tief in die Nacht allem Anschein nach auch über einen Boykott diskutiert hatten, machen zähneknirschend mit bei der Show. In einer Stellungnahme bezeichnete die Fahrervereinigung GPDA den Freitag als „schwierigen Tag für die Formel 1 und stressigen für die Formel-1-Fahrer“.

Formel 1 in Saudi-Arabien: Konzentration auf den GP schwierig

Es sei mit der Rauchwolke vor Augen schwierig gewesen, voll fokussiert auf das Rennfahren auf der gefährlichen Hochgeschwindigkeitsstrecke zu bleiben, erklärten die Piloten um Weltmeister Max Verstappen und Rekordchampion Lewis Hamilton. Deswegen habe man sich bis in die Nacht ausgetauscht. Dabei sei eine „Vielzahl von Optionen“ diskutiert worden, wie es vielsagend heißt.

Die Fahrer äußerten weiter ihre Hoffnung, man werde den Grand Prix wegen eines „guten Rennens“ in Erinnerung behalten und nicht wegen des Vorfalls vom Freitag. Das allerdings dürfte schwierig werden. Erst nachdem saudi-arabische Regierungsvertreter erklärt hätten, die Sicherheitsmaßnahmen würden „auf ein Maximum hochgefahren“, seien die Piloten zur Entscheidung gekommen, wie geplant ins Auto zu steigen.

Formel 1: Jemenitische Huthi-Rebellen greifen Raffinerie in Sichtweite des GPs an

Jemenitische Huthi-Rebellen hatten am Freitagnachmittag eine Ölraffinerie in Sichtweite des Kurses angegriffen. Während des ersten freien Trainings war nach einer Explosion plötzlich eine große Rauchwolke zu sehen, es roch nach verbranntem Öl.

Mit einer Viertelstunde Verspätung wurde das zweite Training gestartet, die folgenden Medientermine wurden allesamt gestrichen. Auch das Sky-Moderatorenteam um Ex-Fahrer Ralf Schumacher ist bereits abgereist. Es begann ein Gesprächsmarathon zwischen der Formel 1, der FIA, den Teamchefs, den Fahrern und der saudischen Seite. Letztlich endete dies mit der Entscheidung für den GP. (cg mit dpa)

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