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Argentinien-Keeper: Ist das sein Elfer-Spickzettel?

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Natürlich ist es kein Spickzettel, sondern eine Klorolle - aber es wäre spannend zu sehen, wie Sergio Romero das Ding in seine Stutzen bekommt. © dpa

Pretoria - Im Spiel gegen Mexiko sah man Argentinien-Keeper Sergio Romero, wie er hektisch eine Papierrolle aufwickelte. Ist das sein Elfmeter-Spickzettel? Nein! Er glaubt dennoch, die Penalty-Geheimnisse des DFB zu kennen.

Sergio Romero braucht keinen Elfer-Spickzettel à la Jens Lehmann, und was er gegen Mexiko aufwickelte, war in Wirklichkeit nur eine von den Fans geworfene Klopapier-Rolle.

Er wünscht sich zwar kein Elfmeterschießen, fühlt sich aber auf eine Entscheidung vom Punkt vorbereitet.  “Wir wissen, wohin jeder Spieler schießt“, sagte der 23-Jährige. “Wir haben die gegnerischen Spieler beobachtet, weil man jederzeit in ein Elfmeter-Duell kommen kann.“

Wie Manuel Neuer im DFB-Team ist Romero ein Frischling. Erst zehn Länderspiele stehen auf dem Konto des 23-Jährigen, der unter Bayern-Trainer Louis van Gaal beim AZ Alkmaar weiter reifte. Internationale Erfolge hat der Kumpel von Lionel Messi auch schon auf seinem Konto: Mit dem Olympia-Team gewann er 2008 Gold in Peking, mit der U-20-Auswahl wurde er 2007 in Kanada Weltmeister.

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Bei den bisherigen Turnier-Spielen wirkte der argentinische Schlussmann, der erst im September 2009 in der “Albiceleste“ debütiert hatte, nicht immer souverän. Oft faustet der Sprössling aus einer Basketballer-Familie die Bälle. Seine Unsicherheiten könnten zur großen Chance für die Deutschen werden. Romeros Einschätzung über den Viertelfinal-Gegner: “Podolski hat einen starken Distanzschuss und Klose rennt sehr viel und läuft jedem Ball nach.“

dpa

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