2. Liga

Bochum souverän, Kiel mit Glück: Duo zieht an HSV vorbei

VfL Bochum
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Der VfL Bochum hat sich mit dem Sieg gegen die Würzburger Kickers vorerst an die Tabellenspitze geschossen.

Im spannenden Aufstiegsrennen der 2. Liga patzte am Samstag nur die SpVgg Greuther Fürth. Zumindest bis Montag ist der VfL Bochum Tabellenführer. Auch Holstein Kiel siegt - mit Glück.

Düsseldorf (dpa) - Der VfL Bochum und Holstein Kiel haben jeweils einen weiteren Schritt in Richtung Fußball-Bundesliga gemacht.

Während Bochum den Zweitliga-Letzten Würzburger Kickers souverän mit 3:0 (1:0) bezwang und damit wieder Spitzenreiter ist, hatten die punktgleichen Kieler beim 1:0 (0:0) gegen Erzgebirge Aue viel Glück. Alexander Mühling (81. Minute) schoss die Norddeutschen per Foulelfmeter zum Sieg. Zuvor waren den Gästen zwei Treffer wegen Abseitspositionen erst nach Video-Entscheid aberkannt worden.

Mit nun 45 Punkten aus 23 Spielen zog das Duo zunächst wieder am Hamburger SV und der SpVgg Greuther Fürth vorbei. Die Franken patzten beim 2:2 (0:1) bei Hannover 96 und sind mit 43 Zählern nun Dritter. Dabei war Fürth spielerisch klar besser. Havard Nielsen (68.) und Dickson Abiama (76.) sicherten zumindest noch einen Punkt, nachdem 96 durch Genki Haraguchi (41.) und Moussa Doumbouya (70.) jeweils überraschend in Führung gegangen war. Hannover führt als Siebter mit 34 Punkten das gesicherte Mittelfeld an.

Mit dem Aufstiegsrennen haben die Niedersachsen aber nichts mehr zu tun. Im engen Kampf um die Bundesliga-Rückkehr spielte insbesondere Bochum beim 3:0 gegen Würzburg souverän. Das Team von Trainer Thomas Reis rehabilitierte sich dabei auch für das 0:1 zuletzt in Aue. Robert Zulj (21.), Danny Blum (62.) und Gerrit Holtmann (81.) schossen den VfL zumindest bis Montag an die Tabellenspitze. Dann kann der Hamburger SV mit einem Sieg im Stadtderby beim FC St. Pauli wieder am VfL und Kiel vorbeiziehen. «Man hat heute gemerkt, dass wir richtig Bock hatten, Fußball zu spielen», sagte Torschütze Blum bei Sky.

Im Kampf gegen den Abstieg wird es trotz der zuletzt guten Leistungen für Würzburg nach der elften Auswärtsniederlage im zwölften Spiel immer schwieriger, in der 2. Liga zu bleiben. Am Sonntag könnte der Rückstand auf die Nicht-Abstiegsränge auf zehn Zähler anwachsen.

© dpa-infocom, dpa:210227-99-618345/3

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