Mega-Talent von der Insel

Bayern-Ziel Hudson-Odoi: Skurrile Forderung - er bleibt bei Chelsea, wenn...

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Haben die Bayern noch eine Chance bei Callum Hudson-Odoi?
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Callum Hudson-Odoi galt als Wunsch-Kandidat des FC Bayern München. Spielt er während der Transferperiode im Sommer 2019 eine Rolle? Alle News im Ticker.

  • Callum Hudson-Odoi stand im Januar 2019 im Fokus des FC Bayern München.
  • Gerüchten zufolge soll der Youngster selbst seine Freigabe gefordert haben. Daraus wurde aber nichts. 
  • Sein Vertrag läuft bis Sommer 2020. Als Ablösesumme war bisher ein Betrag um die 40 Millionen Euro im Gespräch. 
  • Im Liga-Spiel gegen Burnley zog sich der 18-Jährige eine sehr schwere Verletzung zu. 

Update vom 16. Mai: Zuletzt war es still geworden um Englands Juwel Callum Hudson-Odoi. Der Flügelstürmer des FC Chelsea hatte sich im Spiel gegen Burnley die Achillessehne gerissen. So wurde ein Sommer-Wechsel zum FC Bayern immer unwahrscheinlicher. 

In London spielt Hudson-Odoi nur selten die Rolle, die er sich vorgestellt hatte. In der Premier League kam der Jung-Nationalspieler in dieser Saison lediglich auf zehn Einsätze. Zehn ist das Stichwort - genau darauf hat es Hudson-Odoi nämlich abgesehen.

Weg frei für Hudson-Odoi?

Der 18-Jährige soll nach Informationen von Spox die begehrte Rückennummer gefordert haben. Sollte er künftig die Zehn tragen, würde er sich offenbar eine Verlängerung in London gut vorstellen können. Dazu müsste aber erstmal Eden Hazard abwandern - der belgische Superstar belegt die Nummer aktuell. 

Die gute Nachricht für Hudson-Odoi: Bei Hazard wird ein Transfer zu Real Madrid immer wahrscheinlicher, wie tz.de* berichtet. Somit dürfte er freie Bahn haben, denn es wird kaum Konkurrenz geben: Schließlich wurde über Chelsea eine Transfersperre verhängt. Der einzige Zehner-Kandidat wäre Christian Pulisic, der von Borussia Dortmund kommt. Der Amerikaner war im Winter von den Blues verpflichtet und direkt wieder an den BVB verliehen worden. Im Sommer wechselt er nun fest an die Stamford Bridge.

Nach schwerer Verletzung: ER soll nun über Hudson-Odois Transfer entscheiden

Update vom 10. Mai: Beinahe drei Wochen ist es nun her, dass sich Callum Hudson-Odoi die Achillessehne beim Spiel gegen Burnley gerissen hat. Die Bayern hatten den FC-Chelsea-Star zunächst im Visier, doch eine Transfersperre für den englischen Club durch die FIFA könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Nichtsdestotrotz brodelt die Gerüchteküche weiter. Wie die Bild-Zeitung vom 11. Mai berichtet, soll nun der Team-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt des FC Bayern über den Transfer von Hudson-Odoi entscheiden.

Demnach hätten der Verein noch immer Interesse an dem 18-Jährigen. Die Bayern-Bosse baten offenbar Dr. Müller-Wohlfahrt nach einer Einschätzung, so die Bild weiter. Er könne sagen, wie schlimm die Verletzung des Chelsea-Stars sei und wie der Heilungsverlauf aussehe. Erst wenn der Team-Arzt grünes Licht gebe, gehe Bayern in die Transfer-Offensive. 

Die Zeitung befragte außerdem einen anderen Sportmediziner, was er von der Verletzung Hudson-Odois halte. „Ich bin total optimistisch, dass der Spieler wieder voll einsatzfähig sein wird. Man muss aber mit einem Ausfall von rund einem halben Jahr rechnen“, meint Dr. Dolla gegenüber der Bild.

Nach FIFA-Entscheidung: Transfer von Callum Hudson-Odoi zum FC Bayern wohl vom endgültig vom Tisch 

Update vom 8. Mai: Die Transfersperre für den englischen Spitzenklub FC Chelsea bleibt bestehen. Wie der Fußball-Weltverband FIFA am Mittwoch mitteilte, wurde der Einspruch des Klubs gegen die in den nächsten beiden Transferperioden gültige Sanktion grundsätzlich abgewiesen. Lediglich Verpflichtungen von Spielern unter 16 Jahren, die zudem keine internationalen Transfers darstellen, sollen nun doch ausgenommen sein.

In einer Stellungnahme am Nachmittag wies der sechsmalige englische Meister die Vorwürfe erneut "kategorisch zurück" und kündigte an, den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu bringen. 

Die FIFA hatte Chelsea am 22. Februar mit der Sperre belegt, weil die Londoner in 29 Fällen bei internationalen Transfers und Anmeldungen von minderjährigen Spielern gegen Regeln verstoßen hatten. Zudem wurde gegen dem sechsmaligen Meister eine Geldstrafe in Höhe von 600.000 Schweizer Franken (rund 530.000 Euro) verhängt. Auch diese Summe wurde von der FIFA erneut bestätigt.

Kommt Callum Hudson-Odoi trotz schwerer Verletzung? Hoeneß: „Ich denke, dass...“

Update vom 25. April: Nach dem Pokalspiel in Bremen (3:2) hat sich Uli Hoeneß über den langzeitverletzten Callum Hudson-Odoi geäußert. Angesichts der veränderten Situation beim Talent vom FC Chelsea sagte der Präsident: „Da haben wir uns noch keine Gedanken drüber gemacht. Ich habe von Karl-Heinz (Rummenigge) und Hasan (Salihamidzic) gehört, dass das ein interessanter Spieler ist und ich denke, dass man sich weiterhin darüber Gedanken machen wird.“ Zugleich betonte er auch: „Aber in so einer Phase, wo er gerade auf dem OP-Tisch liegt, macht es ja keinen Sinn, Aussagen zu machen.“

Schwere Verletzung: Transfer von Hudson-Odoi zum FC Bayern wird unwahrscheinlicher

Update vom 23. April: Callum Hudson-Odoi durchlebt wohl gerade den Tiefpunkt seiner noch so jungen Karriere. Beim 2:2 gegen den FC Burnley musste der FC Chelsea nicht nur einen Punktverlust, sondern auch einen Ausfall des Youngstes hinnehmen. Der 18-Jährige erlitt einen Achillessehnenriss. 

Auf seiner Twitter-Seite schrieb der Außenstürmer: „Ich bin völlig fertig, dass ich meine Saison auf diese Weise beende. Ich werde hart arbeiten und nächste Saison stärker zurückzukommen.“

Durch den Achillessehnenriss wird auch ein Wechsel im Sommer immer unwahrscheinlicher. Normalerweise bedeutet eine Verletzung dieser Art eine Zwangspause von ungefähr einem halben Jahr, je nach Rehabilitation kann die Dauer auch abweichen. 

Beim Spiel gegen Burnley erzielte Gonzalo Higuain übrigens einen sehenswerten Treffer, der nur vom kuriosen Jubel übertrumpft wurde. Der Argentinier feierte im Ausschnitt einer Dame.

Verhindert dieser DFB-Nationalspieler den Wechsel von Hudson-Odoi zum FC Bayern? 

Erstmeldung vom 12. April: London - Seit dem Ende des vergangenen Jahres brodelt es in der Gerüchteküche. Geht Callum Hudson-Odoi zum FC Bayern München oder nicht? Immer wenn neue Gerüchte aufgekocht wurden, gab es ein Dementi vom FC Chelsea oder dem Rekordmeister. Doch bevor es sich etwas abkühlen konnte, wärmten neue Informationen alles wieder auf. Es ging hin und her. Einerseits bestätigte Hasan Salihamidzic ein Interesse am Youngster, andererseits dementierte anfangs der Rekordmeister, überhaupt ein Angebot abgegeben zu haben. 

Callum Hudson-Odoi: Ist ein Wechsel zum FC Bayern im Sommer vom Tisch?

Nach einigem Heckmeck gab Sportdirektor Hasan Salihamidzic dann doch zu, Hudson-Odoi „unbedingt verpflichten zu wollen“. Auch der Spieler selbst sollte schon um seine Freigabe im Januar 2019 gebeten haben. Schließlich schob der FC Chelsea am Ende der Wintertransferperiode dem Wechsel einen Riegel vor. Daraufhin wollen Medien jedoch erfahren haben, dass es eine Einigung für einen Wechsel im Sommer geben sollte. 

Viel Gerede, viele Informationen. Mittlerweile spielt Callum Hudson-Odoi regelmäßig und zeigt, was er drauf hat. Selbst in der Nationalelf bekam er bei den vergangenen Länderspielen Einsatzminuten. Die Gerüchteküche brodelt weiter. Auf dem Menü steht nun angeblich: Wechsel im Sommer 2019 ausgeschlossen, ebenso eine Vertragsverlängerung des 18-Jährigen. Er will wohl einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2020 forcieren. Aber: Bekanntlich läuft noch viel Wasser die Isar und die Themse runter, bis es Klarheit gibt. 

Callum Hudson-Odoi zum FC Bayern: Welche Rolle spielt Antonio Rüdiger? 

Antonio Rüdiger, Teamkollege des Außenstürmers, hat sich just über den Youngster geäußert. In einem Interview wurden dem Innenverteidiger einige Details aus der Kabine entlockt. Auch zu seinem privaten Umfeld wurde er gelöchert. Dabei enthüllte er ein paar interessante Dinge. „Odoi hat ein paar coole Moves, um ehrlich zu sein“, antwortete Rüdiger auf die Frage, wer denn der beste Tänzer im Team sei. Wenn Rüdiger einen Teammate auf eine einsame Insel mitnehmen müsste, wäre es auch Hudson-Odoi. „Es ist offensichtlich, dass wir uns gut verstehen. Wir haben den gleichen Humor. Wir lachen viel zusammen. Ich mag ihn gerne“, so der DFB-Spieler über den umworbenen Spieler. 

Könnte also Rüdiger seinen besten Kumpel überreden weiter bei Chelsea zu bleiben? Niemand verliert seinen besten Team-Kumpel gerne. Im Januar war aber Rüdiger nach eigenen Aussagen so ehrlich und meinte, dass sich Hudson-Odoi sowohl bei Chelsea als auch bei Bayern gut entwickeln könne. Man darf gespannt sein, ob der Verteidiger im Wechsel-Theater eine Rolle spielt oder nicht. 

* tz.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

ank

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