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„Thomas Müller ist einfach genial!“ – Trainerlegende Gerland kommt ins Schwärmen

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Von: Carolin Metz

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Thomas Müller und Hermann Gerland bei der Meisterschaftsfeier 2016 auf dem Balkon des Münchner Rathauses
Thomas Müller und Hermann Gerland feiern die Meisterschaft 2016 © imago sportfotodienst

Thomas Müller ist für Hermann Gerland ein Ausnahmetalent. Einer, der nie die Motivation verliert. Auch abseits des Fußballplatzes haben die beiden gemeinsame Interessen.

München – Hermann Gerland trainierte Thomas Müller in der Amateurmannschaft des FC Bayern – und sorgte auch dafür, dass Müller nicht zu Hoffenheim wechselte, sondern bei den Münchnern blieb. Die Trainerikone macht sich vor allem um die Nachwuchsarbeit beim Bayern-Kader verdient und entwickelte viele zukünftige Stars, darunter eben auch Thomas Müller.

„Es gibt nur einen Thomas Müller“

Nun hat „der Tiger“ seine Autobiografie geschrieben. „Immer auf‘m Platz – Mein Leben für den Fußball“ heißt sie. Bei der Buchvorstellung im deutschen Fußballmuseum in Dortmund gibt er einige Anekdoten zum Besten, wie ein Video von Sport1 zeigt. So erzählt er von seiner privaten Pferdezucht, die ihn sehr viel Geld kostet, wie er bedauert.

Allerdings plane Thomas Müller, der mit seiner Frau Lisa auch eine Pferdezucht betreibt, jetzt ein Fohlen von ihm zu kaufen – ein erster Erfolg! Was Gerland zu der Überlegung bringt: „Es gibt nur einen Thomas Müller!“ Mit nur einem starken Pferd könne man keine erfolgreiche Pferdezucht betreiben. „Was willst du machen, wenn du zwanzig Pferde hast, und nur einen Thomas Müller. Das ist wie in der Bundesliga. Wenn du zwanzig Spieler hast und nur einer ist gut, dann machste auch nichts.“

Gerland lobt die Motivation von Müller

Auf Thomas Müller lässt Gerland nichts kommen, Müller ist für ihn ein absolutes Supertalent. Dafür gibt es auch Gründe: „Der Thomas und auch David Alaba waren zwei, die immer angeschoben haben. [...] Thomas Müller ist einfach top, der ist genial.“ Thomas Müller sei jemand, der immer positiv und motiviert sei und sich niemals aufgebe. Müller sei nach einem sehr schlechten Spiel zu ihm gekommen und habe ihm gesagt: „Tiger, eins kann ich dir sagen.... nächsten Samstag spiel‘ ich wieder super.“ Eine solche Einstellung macht für Gerland den Unterschied.

Auch die Trainerlegende ist nicht gerade arbeitsfaul. Wenn es darum geht, wann er in Rente gehen möchte, hat er nur ein kurzes Statement parat: „Wenn man mich fragt, wie lange ich arbeiten will, habe ich gesagt: Bis 92. Und dann gehe ich in Teilzeit.“ Im Herbst steht für Gerland erstmal Katar im Terminplan, wo er als Co-Trainer bei der WM arbeiten wird. Dort trifft er dann wohl wieder auf seinen Schützling Thomas Müller. Der bereitet sich ja schon seit längerem akribisch auf die WM vor. (cm)

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