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Trotz Viertelfinaleinzugs: Teamsitzung bei Oranje

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Robin van Persie ärgerte sich über seine Auswechslung und verursachte damit eine Teamsitzung. © ap

Johannesburg - Trotz des souveränen Viertelfinal-Einzugs hat es im niederländischen WM-Team ersten Ärger gegeben. Der führte auch sogleich zu einer Teamsitzung. Worum es ging:

Bondscoach Bert van Marwijk berief noch am Montagabend unmittelbar nach dem 2:1- Sieg gegen die Slowakei eine interne Teamsitzung ein, nachdem sich Stürmerstar Robin van Persie über seine Auswechselung beschwert hatte. Der Angreifer vom FC Arsenal hatte seinen Unmut darüber geäußert, beim Stand vom 1:0 den Platz verlassen zu müssen. Nach Angaben des niederländischen Rundfunks NOS soll van Persie dem Bondscoach gesagt haben, er hätte besser Wesley Sneijder auswechseln sollen.

Van Persie bestreitet die Aussagen. “Ich war einfach unzufrieden. Mit meinem Spiel, aber auch mit der Auswechslung. Ich hatte den Eindruck, dass ich in der Schlussphase noch mehr Räume bekomme“, sagte der Stürmer, “ich habe aber definitiv nicht über andere Spieler gesprochen.“ Van Marwijk hielt es dennoch für nötig, noch in der Kabine zunächst mit van Persie und Sneijder und dann mit dem gesamten Team über den Vorfall zu sprechen.

“Damit ist das Thema aber auch erledigt. Was Robin gesagt hat, weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht“, sagte der frühere Trainer von Borussia Dortmund am Dienstag. “Er darf auch mal unzufrieden sein.“ Negativen Einfluss auf das zuletzt so gerühmte positive Klima im Lager der “Oranjes“ sieht van Marwijk nicht. “So eine Affäre kann auch für zusätzliche Energie sorgen. Es macht mich stärker und das Team hoffentlich auch“, sagte der Nationaltrainer.

dpa

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