Bedrohte Arten

Aktualisierte Rote Liste: Lichtblick bei Kiwis

+
Das undatierte Foto zeigt einen auf Neuseeland vorkommenden Nördlichen Streifenkiwi. Foto: Neil Robert Hutton/IUCN/AP

Tokio (dpa) - Exzessive Landwirtschaft und Fischerei, Entwaldung und die zunehmende Urbanisierung bedrohen immer mehr Tier- und Pflanzenarten.

So ist die Zahl der vor allem in südostasiatischen Küstenregionen lebenden Irawadidelfine (Orcaella brevirostris) und die der Glattschweinswale (Neophocaena asiaeorientalis) so drastisch zurückgegangen, dass beide Arten inzwischen als stark gefährdet gelten, wie die Weltnaturschutzunion (IUCN) in Tokio mitteilte. Die Organisation hatte ihre Rote Liste der bedrohten Arten aktualisiert. Bei dem Delfin haben sich demnach die Bestände in den vergangenen 60 Jahren mehr als halbiert.

Eine Variante des Gewöhnlichen Ringbeutlers (Pseudocheirus peregrinus occidentalis) stehe wegen des zunehmenden heißen Klimas in Australien inzwischen kurz vor dem Aussterben.

Für drei auf Australiens Weihnachtsinsel gefundene Reptilienarten gibt es gar keine Hoffnung mehr. Sie gelten in freier Natur nun als ausgestorben. Lichtblick auf der aktualisierten Roten Liste sind zwei Kiwi-Vogelarten auf Neuseeland. Sie sind nun nicht mehr stark gefährdet, nachdem man energisch gegen Ratten und Wiesel vorgegangen und zudem Eier der Vögel geschützt hatte.

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Häme für Harrys erste große Liebe Chelsy - und ihr Kleid war ein Affront

Sie wollte Stärke zeigen, doch stattdessen erntet sie nur Spott: Chelsy Davy, die Ex-Freundin von …
Häme für Harrys erste große Liebe Chelsy - und ihr Kleid war ein Affront

Frau (25) stürzt beim Wandern in den Tod - ihr Bruder muss alles mit anschauen

Zwei Geschwister nutzten am Montag das schöne Wetter um auf den Mannkopf in Tirol zu steigen. Doch …
Frau (25) stürzt beim Wandern in den Tod - ihr Bruder muss alles mit anschauen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.