Von Europol koordiniert

Schlag gegen internationalen Drogenhandel

Kokaintransporte: In Bayern und Baden-Württemberg werden drei Verdächtige festgenommen. Zeitgleich kommt es auch in Rumänien und Großbritannien zu Verhaftungen.

Ermittlern ist ein Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. Rund 150 Einsatzkräfte durchsuchten bereits am Mittwoch in Bayern und Baden-Württemberg Wohnungen und Geschäftsräume und nahmen drei Verdächtige zwischen 35 und 47 Jahren fest, wie das Bundeskriminalamt (BKA) und die zuständige Staatsanwaltschaft Memmingen am Donnerstag mitteilten. Sie sollen unter anderem seit Anfang des Jahres an mehreren Kokaintransporten nach Großbritannien beteiligt gewesen sein. 

Der Einsatz fand in Neu-Ulm und Ulm statt. Bei den Durchsuchungen von 13 Wohnungen sowie mehreren Geschäftsräumen beschlagnahmten die Ermittler "geringe Mengen Betäubungsmittel" sowie rund 27.000 Euro Bargeld, das mutmaßlich aus Drogengeschäften stammt. 

21 Kilo Kokain

Die Ermittlungen sind den Angaben zufolge Teil einer von der europäischen Polizeibehörde Europol koordinierten Aktion. Die Polizeibehörden in Rumänien und Großbritannien nahmen demnach zeitgleich weitere Beschuldigte fest. 

Die Täter nutzten den Ermittlern zufolge reguläre Lastwagentransporte, um die Drogen europaweit zu verteilen. Im Zuge der monatelangen Ermittlungen beschlagnahmten die Behörden demnach mehrere Lieferungen. Zuletzt hätten sie Anfang September 21 Kilogramm Kokain in Dover entdeckt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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