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Tropensturm „Fiona“ wütet in der Karibik: Alarmstufe Rot - Stromausfälle und Überschwemmungen

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Von: Patrick Freiwah

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Die Karibik wird von einem tropischen Wirbelsturm heimgesucht: Hurrikan „Fiona“ treibt sein Unwesen
Die Karibik wird von einem tropischen Wirbelsturm heimgesucht: Hurrikan „Fiona“ treibt sein Unwesen. © IMAGO/NOAA

Mittelamerika wird von einem Tropensturm heimgesucht, der ein hohes Maß an Zerstörung mit sich bringt. „Fiona“ wütet in den Karibikstaaten Puerto Rico und Dominikanische Republik.

Santo Domingo/San Juan - In Mittelamerika treibt Hurrikan „Fiona“ sein Unwesen und zieht eine Spur der Verwüstung durch die Länder Guadeloupe, Puerto Rico und die Dominikanische Republik. Der Tropensturm hatte am Wochenende über dem Atlantik an Kraft gewonnen und war auf dem Weg nach Puerto Rico zu einem Hurrikan hochgestuft worden.

Das führte in dem krisengebeutelten Land, einem Außengebiet der USA, zu einer Spur der Verwüstung sowie einem kompletten Stromausfall, von dem über drei Millionen Einwohner betroffen waren. Seit dem schlimmen Hurrikan-Jahr 2017 („Maria“ und „Irma“) mit Tausenden Todesopfern leidet die Insel Puerto Rico unter den verheerenden Auswirkungen für die Infrastruktur.

Tropensturm „Fiona“ über Puerto Rico und der Dominikanischen Republik - Stromausfall und Überschwemmungen

Auch der tropische Wirbelsturm namens „Fiona“ hat schwere Schäden angerichtet. In „zahlreichen Regionen“, die nie Überflutungen erlebt hätten, habe sich so viel Niederschlagswasser gesammelt wie nie zuvor. „Fiona“ habe dort heftiger gewütet als der verheerende Hurrikan „Maria“ im Jahr 2017, erklärte Gouverneur Pedro Pierluisi. Insgesamt 800.000 Menschen waren laut Behördenangaben aufgrund der Schäden von „Fiona“ von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, mindestens zwei Menschen kamen ums Leben.

Tropensturm „Fiona“ wütet in Dominikanische Republik - Notstand in 16 Provinzen

Kurz darauf ist Hurrikan „Fiona“ weiter westlich Richtung Dominikanischen Republik gezogen, in dem Karibikstaat ist mindestens ein Mensch an den Folgen gestorben, weitere Todesopfer werden befürchtet. Über 12.000 Menschen seien gezwungen gewesen, ihre Wohnungen zu verlassen, erklärte der Direktor des Zentrums für Rettungsdienste, General Juan Méndez García. Das Sturmtief sorgte zudem für zahlreiche überflutete Straßen und Stromausfälle.

Während der Tropensturm „Fiona“ über die Dominikanische Republik hinweg fegte, hatte er laut US-Hurrikan-Zentrum (NHC) Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer pro Stunde. Die lokalen Behörden verhängten für 16 der 32 Provinzen des Karibikstaats die Alarmstufe Rot. Laut Berechnungen wird der Tropensturm in den kommenden Tagen östlich der Küste der Vereinigten Staaten entlangziehen:

Die Hurrikan-Saison im Atlantik dauert in der Regel von Juni bis November. Aktuell bewegt sich Hurrikan „Fiona“ in Richtung der nördlich gelegenen, zu Großbritannien gehörenden Turks- und Caicosinseln weiter. (PF/AFP)

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