Zweifel an Unfallversion

U-Boot-Fall Kim Wall: Säge in Bucht bei Kopenhagen gefunden

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Mitarbeiter der Spurensicherung nehmen in Kopenhagen DNA-Proben auf dem U-Boot "Nautilus". Foto: Mogens Flindt

Was geschah an Bord der "Nautilus"? Nach dem Tod der schwedischen Journalistin Kim Wall bröckelt die Glaubwürdigkeit des dänischen Erfinders Peter Madsen. Jetzt wurde eine Säge gefunden.

Kopenhagen (dpa) - Neues makabres Detail im Fall Kim Wall: Taucher haben in einer Bucht, in der auch Leichenteile der schwedischen Journalistin geborgen worden waren, eine Säge entdeckt.

Das Werkzeug sei nahe der Route gefunden worden, die der mordverdächtige Erfinder Peter Madsen nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem U-Boot fuhr, teilte die Polizei mit. Die Säge werde nun von Kriminaltechnikern untersucht.

Madsen wird vorgeworfen, die Journalistin Wall an Bord seines selbstgebauten U-Bootes ermordet und dann über Bord geworfen zu haben. Teile ihrer Leiche wurden später in der Bucht gefunden, Kopf und Beine waren abgesägt worden.

Der Erfinder stellte Walls Tod als Unfall dar - ihr sei ein schweres Luk auf den Kopf gefallen. Zersägt habe er sie nicht. An dem später gefundenen Schädel entdeckte die Polizei jedoch keine Spuren eines Schlages. Die Todesursache der Frau steht noch nicht fest.

Mitteilung Polizei

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