Reisebus-Unglück

Untersuchungen zu Unfällen auf A3 dauern an

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Der Bus war im Auftrag von Flixbus nach Köln unterwegs. An Bord seien neben dem Fahrer 14 Reisende gewesen, teilt das Unternehmen mit. Foto: Thomas Frey

Limburg (dpa) - Einen Tag nach dem folgenschweren Autounfall auf der A3 mit einem Fernbus und drei Lastwagen laufen die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf vollen Touren.

Der Unfall hatte am Dienstag auf der Autobahn bei Limburg zunächst zwei Menschen das Leben gekostet. Mehr als zehn Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Am Stauende weit hinter der Unfallstelle kam es Stunden später zu einem weiteren Zusammenstoß. Dieses Mal fuhr ein Autofahrer in einen Lastwagen und starb.

Wie ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen sagte, werden aktuell Gutachten erstellt, um den genauen Hergang der Unfälle zu rekonstruieren. Mit einem Ergebnis sei möglicherweise erst in zwei Wochen zu rechnen. Das Reisebus-Unglück passierte morgens gegen 9.30 Uhr zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd in Fahrtrichtung Köln. Der Bus fuhr laut Polizei auf der rechten Fahrspur und war wegen eines Rückstaus bereits zum Stehen gekommen, als ein Lastwagen auffuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus auf den vor ihm stehenden Lkw mit 7,5 Tonnen geschoben, der sich wiederum auf einen 40-Tonner drückte. Nachdem die Strecke den ganzen Tag über gesperrt war, konnte die Fahrbahn erst am Dienstagabend wieder freigegeben werden.

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