Mick-Freund soll Pflegerin von Papa Michael auf Schumacher-Anwesen vergewaltigt haben

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Von: Simon Mones

Heftige Vorwürfe gegen einen Freund von Mick Schumacher. Der Mann soll eine Krankenschwester von Michael Schumacher vergewaltigt haben.

Gland – Seit dem tragischen Ski-Unfall im Jahr 2013 sehnt sich die ganze Welt nach Informationen zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher. Doch mehr als dass der Rekordweltmeister Pflege braucht und nur von wenigen Menschen besucht wird, ist nicht bekannt. Eine Krankenschwester, die sich um Michael Schumacher kümmert, soll im Anwesen vergewaltigt worden sein.

Montage: Michael und Mick Schumacher.
Schwere Vorwürfe gegen einen Kumpel von Mick Schumacher. Dieser soll eine Pflegerin von Michael Schumacher vergewaltigt haben. © IMAGO / PsnewZ/ Anadolu Agency

Der Vorfall soll sich dabei bereits 2019 ereignet haben. Bei dem Täter soll es sich zudem um einen Freund von Mick Schumacher handeln. Das Duo sei gemeinsam in einer Nachwuchsserie gefahren. Anders als Mick habe es der Australier aber nicht in die Formel 1 geschafft. Am Tag der Vergewaltigung soll er im Haupthaus des Anwesens am Genfersee übernachtet haben, berichtet das Nachrichtenportal 24heures.ch.

Freund von Mick Schumacher und Krankenschwester tranken vor der vermutlichen Vergewaltigung

Laut Anklageschrift ereignete sich der Vorfall am 23. November 2019. Der beschuldigte australische Rennfahrer und die Krankenschwester trafen sich am Abend im Billardraum des Hauses. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bleibt die Art der Beziehung unklar. Laut dem Rennfahrer sei es jedoch nicht das erste Aufeinandertreffen im Haus der Schumachers gewesen.

Er behauptete, sie pflegten eine freundschaftliche Beziehung und haben sich bei einer früheren Gelegenheit in einem Club in Genf geküsst. Die Krankenschwester bestreitet die Darstellung. Sie gibt an, dass es keine enge Beziehung zwischen ihr und dem Beschuldigten gab. Aus ihrer Sicht war er lediglich ein Freund der Familie Schumacher und nichts weiter.

Am besagten Abend gesellte sich die Krankenschwester nach einer anstrengenden Arbeitsschicht zu zwei ihrer Kollegen, die mit dem Beschuldigten Billard spielten. Der Abend entwickelte sich zu einer längeren Zusammenkunft, bei der Cocktails mit Wodka getrunken wurden.

Im Laufe des Abends fühlte sich die Krankenschwester unwohl und konnte nicht mehr stehen. Ihre Begleiter beschlossen, sie in ein Einzelzimmer zu bringen, das für das Personal während der Nachtschichten reserviert war. Später legten der Rennfahrer und ein anderer Mitarbeiter die Frau in ein Bett, allerdings „ohne sie auszuziehen“.

Kurze Zeit später soll der Angeklagte in das Zimmer zurückgekehrt sein und die Krankenschwester zweimal missbraucht haben. Die beiden Kollegen gaben an, nichts gesehen oder gehört zu haben. Die Schumacher-Familie wurde nicht befragt. Das Opfer erklärte, sie habe am nächsten Tag einen Kater gehabt und erinnere sich an nichts mehr.

Krankenschwester erstattete erst 2022 Anzeige

Die Krankenschwester erstattete im Januar 2022 Anzeige, mehr als zwei Jahre nach dem angeblichen Vorfall. Nach dem Vorfall kommunizierte sie per SMS mit dem Rennfahrer. Der Inhalt dieser Nachrichten wurde als Beweismaterial in die Akte aufgenommen, wie 24heures.ch berichtet.

Kurz vor ihrer Anzeige wurde die Frau zudem von der Familie Schumacher entlassen. Der Prozess ist für Mittwoch, den 15. Oktober 2025, um 9 Uhr angesetzt. Es ist jedoch unklar, ob die Verhandlung stattfinden wird, da der Angeklagte seit mehreren Monaten keinen Kontakt mehr zu den Behörden hatte. (smo)

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